ich lese:


Du bist tot
von Charles Stross

Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Auf meinem Nachttisch, Schreibtisch oder Couchtisch liegen:


(Stand 22.08.2011):


Inner Game Golf
Die Idee vom Selbstcoaching
von W. Timothy Gallwey

Die Mauern des Universums
von Paul Melko

Letzte Kommentare

Hape42 on DVD in iTunes einlesen
3rd Nov 11
Wolfgang on DVD in iTunes einlesen
3rd Nov 11
Wolfgang on iPad2 – ich liebe es
2nd Nov 11
Wolfgang on iPad2 – ich liebe es
2nd Nov 11
Hape42 on iPad2 – ich liebe es
2nd Nov 11
Wolfgang on iPad2 – ich liebe es
2nd Nov 11
Hape42 on iPad2 – ich liebe es
2nd Nov 11
Wolfgang on iPad2 – ich liebe es
31st Okt 11
Cipo&Baxx on aufgeräumt…
27th Sep 11
Hape42 on reaktivieren oder einstampfen?
21st Aug 11
Aktuell liegen keine gültigen Wetterinformationen vor.
Bitte versuchen Sie es später nochmal.

meine Golfstatistiken



klick aufs Bild


gelesen: Replay – Das zweite Spiel

Replay – Das zweite Spiel

Roman

    von  

  • Ken Grimwood

Klappentext

Kurzbeschreibung

Meisterwerke der Science-Fiction – Der neue Band der ErfolgsreiheWie wäre es, wenn Sie noch einmal leben könnten? Und noch einmal? Und immer wieder … Ein Traum? Oder ein Alptraum? Mit “Replay” – “Das zweite Spiel” hat Ken Grimwood einen der großen Klassiker der Science-Fiction geschrieben, ein Kultbuch, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat und stets aufs Neue zahllose Leser in seinen Bann zieht.

Jetzt endlich in überarbeiteter Neuausgabe!

Über den Autor

Ken Grimwood erntete für “Replay – Das zweite Spiel” hervorragende Kritiken und erhielt für diesen Roman 1988 den World Fantasy Award.


Replay – Das zweite Spiel von von Ken Grimwood  ist ein echter Pageturner.

Wie angekündigt habe ich nur ein paar Tage für die 411 Seiten gebraucht. Hätte ich Freitags Abends damit angefangen, hätte ich es bestimmt am Stück gelesen. Aber die Arbeit…

Spoilerwarnung. Ab hier sollten nur diejenigen lesen, die den Roman eh nie lesen werden oder schon gelesen haben.

Der regelmäßige Blogleser kennt sicher meine Begeisterung für Zeitreisegeschichten. Unglaublich, dass ich diesen Roman aus dem Jahre 1988 nicht kannte. Vielleicht liegt wes auch daran, dass es sich um keinen Science Fiction Roman handelt?! Echt nicht! Und das ist gar nicht mal schlimm, es würde sogar die ganze Geschichte verderben. Irgendwelche Technik oder Aliens würde die Stimmung massiv stören, die der Autor so genial aufbaut.

Jeff stirbt 1988 an einem Herzanfall und wacht kurze Zeit darauf in seinem eigene Körper 1963 wieder auf. Er erinnert sich quasi an sein ganzes zukünftige Leben und nutzt das um erstmal finanziell unabhängig zu werden. Klar, er will nicht nochmal durch das doofe College und die Berufsanfängerzeiten durch. Zumal er eh nur eine bescheidene Karriere hingelegt hatte. So weit so gut. Es wird wieder 1988 und baff. Wieder tot. Und wieder kommt er 1963 zu sich. Mit der Erinnerung an zwei Leben. Von da an wird es wirklich fesselnd. Denn Grimwood schafft es so lebendig zu beschreiben, wie Jeff immer wieder sein Leben mit immer mehr Erfahrung (positiv aber auch negativ) versucht zu gestalten. Er macht sich auf die Suche nach anderen “Wiederholer”.  Wird fündig. Und dann geht die Achterbahn der Gefühle erst richtig los. Er findet die große Liebe. hat Kinder, verliert die wieder. Und das alles unglaublich gut geschrieben. Bei mir existiert Jeff benahe als echte Erinnerung an jemand, den ich kennen könnte. Und Grimmwood schafft es dazu auch noch, ein überraschendes Ende zu entwickeln. Ein wirklich großer Roman.

Nur eines hat mich gestört. Ich bin ganz sicher kein verklemmter oder puritanischer Mensch. Aber die Freizügigkeit und Häufigkeit mit der er Sexszenen zwischen den Protagonisten beschreibt, habe ich bisher so noch nicht gelesen. Erst fand ich es witzig, aber dann ging mir die Beschreibung der Erotik doch auf den Keks. Hab ein bisschen bei den Rezensionen von Amazon rumgeschaut. Das ist so niemand sonst aufgefallen??? Liegt es doch an mir? Kann ich mir nicht vorstellen…

 


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Replay Anathem

Ja ja, ich weiss. Mein SUB (Stapel ungelesener Bücher) ist groß genug. Aber trotzdem! (Um meine weibliche Seite mal auszuspielen)

Ich habe mir zwei Bücher bestellt:

replay

Der Roman steht schon “ewig” auf meinem Wunschzettel. Den Kritiken nach werde ich den Roman wohl diese Woche noch fertig lesen, falls er morgen auch kommt 

Um was geht es?

Der Protagonist stirbt völlig überraschend an einem Herzinfarkt. Und wacht quasi sofort wieder auf. 25 Jahre zurück versetzt erlebt er sein Leben nochmal. Nur mit dem Wissen der 25 Jahre. Er kann also alles ändern, was ihm nicht gefallen hat. Und wieder und wieder…

Erinnert ein wenig an “Und ewig grüßt das Murmeltier”, nur war es dort immer wieder der eine Tag…

Anathem

Alle Romane von Neal Stephenson haben mich bis jetzt in ihren Bann gezogen. Sicher kein einfaches Werk, aber wer will das schon ;-)

Um was geht es?

Kurzbeschreibung

Ein berauschendes, ein fulminantes Abenteuer jenseits von Zeit und Raum
Der Planet Arbre im Jahr 3689. Seit seinem achten Lebensjahr lebt Erasmas, genannt Raz, im Konzent Saunt Edhar, einer klosterähnlichen Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Philosophen und Mathematikern. Die Aufgabe dieser Gemeinschaft ist es, hinter den jahrtausendealten Mauern Wissen zu bewahren und es vor den schädlichen Einflüssen der säkularen Welt zu beschützen. Denn während das Leben im Konzent nach strengen Ritualen und uralten Traditionen verläuft, so ist die Geschichte jenseits dieser abgeschlossenen Welt durch Chaos und Veränderung geprägt: Auf Blütezeiten folgten Zusammenbrüche, auf finsteres Mittelalter Erneuerung; Kriege und Klimawandel zerstörten die bestehende Ordnung.

Als Raz mit 18 seine erste Apert bevorsteht – eine Woche, in der beide Welten in Kontakt treten und Austausch pflegen – bereitet er sich mit seinen Mitschwestern und -brüdern darauf vor, den Konzent zu verlassen und sich in die säkulare Welt vorzuwagen. Aber dort muss er entdecken, dass außerarbrische Kräfte den Planeten bedrohen. Und mit einem Mal lastet eine hohe Verantwortung auf Raz’ Schultern, denn er wird für die schwierige Aufgabe auserwählt, die Zerstörung des Planeten zu verhindern …

Mal wieder ein Monsterwerk von über 1000 Seiten. Ich bin gespannt.

gelesen: Spektrum

Spektrum

Roman

Klappentext

Als die Menschen eines Tages ein von Außerirdischen installiertes Teleportationssystem entdecken, beginnt für Privatdetektiv Martin Dugin das Abenteuer seines Lebens: Denn dieses System ermöglicht es, in Sekunden die Abgründe zwischen den Planeten der Galaxis zu überwinden. Eine perfekte Möglichkeit also für jene, die den Zuständen auf der Erde entfliehen wollen – aus welchen Gründen auch immer … Vom Autor der Bestseller “Wächter der Nacht” und “Wächter des Tages” – das mehrfach preisgekrönte Science-Fiction-Meisterwerk. Ein atemberaubender Trip durch die Galaxis, mit dem Sergej Lukianenko seinen Ruhm als bester russischer Fantastik-Autor der Gegenwart begründete.Mit Bonusmaterial.


Spektrum von Sergej Lukianenko ist 700 Seites starkes Werk, das für sieben Romane gereicht hätte.

Warum sieben? Weil wir sieben verschieden Welten kennen lernen dürfen, die, owohl nur auf wenigen Dutzend Seiten jeweils beschrieben, viel Lust auf mehr machen. Lukianenko wandelt oft auf schmalem Grat der Philosophie, sinniert über  das Leben und Sterben, über Verstand und Nicht-Verstand und vergisst dabei nicht, einen spannenden Faden durch die Themenvielfalt seines Romans zu führen.

Natürlich kann er es sich nicht verkneifen sein Russland immer wieder sehr positiv ins rechte Licht zu rücken ;-) So habe ich einiges über kulinarische Kleinode und russische Kultur und Geschichte im Allgemeinen kennen gelernt. Schon fast nach dem Roman “Es muss nicht immer Kaviar sein”

Und jetzt weiss ich es ganz sicher. Der Russe trinkt nicht nur, er säuft! Was in diesem Roman gesoffen wird, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht als Alkohol zu mir genommen (Ich bin aber auch dafür kein gutes Beispiel ;-) )

Alles in Allem hat der Roman viel Spass gemacht


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Buchdatenbank wieder online

Seit heute ist auch endlich wieder meine Buchdatenbank online.

953 Autoren 152 Verlage 1520 Bücher
42 Genre 1245 Kurzgeschichten 1504 Cover

sind bis jetzt eingepflegt. Seit mehr als 12 Monaten liegt das Projekt brach, muss da mal wieder ran…

Gelesen: Sternenschatten

Sternenschatten

Roman

Klappentext:

Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt: den Vertreter einer Reptilienrasse, die sich gegen die in der Galaxis herrschende Macht – das sogenannte “Konklave” – verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Doch sein Passagier hat andere Pläne: Er verlangt ein Treffen mit Andrej Chrumow, Pjotrs 72-jährigem Großvater, der auf der Erde lebt. Doch warum gerade mit ihm? Und wie soll Pjotr unbemerkt zur Erde gelangen?

 

Sternenschatten von Sergej Lukianenko ist die nahtlose Weiterführung von Sternenspiel.

Um es vorweg zu nehmen, auch der zweite Teil liest sich ebenso flüssig und spannend wie der erste Teil.

Es wird alles geboten, was ich schon lange bei all den vielen Neuerscheinungen vermisst habe:

  • Phantasievolle Welten,
  • überraschende Technik,
  •  ein roter Faden (das ist ja leider nicht mehr so oft der Fall) und
  • viele Facetten außerirdischen Lebens.

Alles immer gespickt mit Menschlichkeit und gnademlosen offen legen von totatlitären Ideen bzw. Systemen.

Hier blitzt wohl doch die russische Herkunft durch. Lukianenko ist Psychater vom Ursprung her und dringt mit diesem Wissen tief in die menschliche Psyche vor. Das hört sich langweilig an, ist aber absolut spannend umgesetzt.

Der Roman hat dann auch noch ein nicht unbedingt vorhersagbares Ende. Pures Lesevergnügen eben.


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

gelesen: Sternenspiel

Sternenspiel

Roman

Klappentext:

Das große Planetenabenteuer
Nachdem man auf der Erde das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hat, bricht die Menschheit ins All auf – und trifft auf das sogenannte “Konklave”, eine interstellare Organisation, in der etliche außerirdische Spezies versammelt sind. Diese Organisation wurde geschaffen, um den Völkern der Galaxis ihre jeweilige Rolle zuzuweisen.
Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt, einen Vertreter einer kleinwüchsigen Reptilienrasse, die sich gegen das “Konklave” verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Er ahnt nicht, dass sich sein Leben – und das aller Menschen – für immer verändern wird

Sternenspiel von Sergej Lukianenko ist Wälzer von mehr als 600 Seiten! Mit einem normalen Schriftbild hätte man das locker auf <500 Seiten eindampfen können. Das hat mich erst mal misstrauisch gemacht.
Der Roman hat sich dann doch sehr schnell als Lesegenuss rausgestellt. Und das große Schriftbild hat das noch unterstützt.

Endlich mal wieder ein Science Fiction Roman wie ich ihn (auch) mag. Ich will hier nicht zu viel verraten. Es geht um vielerlei Aliens, ohne Königreiche und Prinzessinen. Mit viel unrealistischer Technik ähnlich wie bei Startrek. Da wird nicht lange über die Unmöglichkeit von Hyperräumen geschwafelt, da wird einfach 12 Lichtjahre in quasi Nullzeit gejumpt.

Ich lieb zwar technisch ausgefeilte Science Fiction, aber manchmal darfs eben auch eine Überdosis Technikspinnerei sein. Schliesslich ist das keine Dokumentation oder Fachliteratur.

Neben all der Technik und den unterschiedlichsten Außerirdischen geht es um ein totalitäres Gesellschaftsmodell das auf mich (und den Protagonisten!!) äußerst abschreckend wirkt.

Die Geschichte ist in einem angenehmen Schreibstil flott und spannend erzählt, immer wieder gewürzt durch originelle Ideen und gelegentliche philosophische Passagen, die aber absolut ins Bild passen.

Ein absolutes Lesevergnügen.

Man muss aber wissen, dass die Geschichte aus zwei Bänden besteht. Die Geschichte endet plötzlich quasi mitten drin. Man sollte den zweiten Band (Sterneschatten) unbedingt bereit liegen haben.


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

gelesen: Wächter

Wächter

Roman

Kurzbeschreibung:

Arthur C. Clark lüftet das Geheimnis der Odyssee Mit dem Erscheinen eines rätselhaften schwarzen Monolithen begann das größte SF-Abenteuer unserer Zeit: Arthur C. Clarkes “2001 – Odyssee im Weltraum”, kongenial verfilmt von Stanley Kubrick. Doch nie wurde geklärt, wer diesen Monolithen geschaffen hat – und warum. In “Wächter” wird dieses Geheimnis endgültig gelüftet.

Der dritte Teil verknüpft die Handlungsstränge von Band Eins und Zwei! Um das alles verstehen zu können, muss man zwingend Band 1 + 2 lesen.

Aber der Hinweis in der Kurzbeschreibung auf 2001, Odyssee im Weltall, ist der einzige Bezug zu dem Kultroman. Das hier ist eine eigene, völlig losgelöste, Geschichte.

Es gab sehr viele Bezüge zum aktuellen Wissenstand von Astronomie und Physik. Plausible Varianten der Raumfahrt wurden dargestellt.

Und, Hurra, kein Happyend. Dafür ein absolut offenes Ende mit einer, für mich, überraschenden Begegnung.

Hier bleibt genügend Raum für einen vierten Band. Ich würd ihn mir sofort kaufen.

Bücher, Bücher, Bücher

Die letzten Tage sind wieder einige Bücher hier eingezogen.
Die Ausbeute beim gestrigen Buchhändlerbesuch war zwar nicht so groß wie sonst, es zählt aber auch nicht nur die Quantität ;-)


Die Physiker

Eine Komödie in 2 Akten, Neufassung 1980 Friedrich Dürrenmatt

Jeder, außer mir, hat das in seiner Schulzeit lesen müssen. Nur ich nicht! Das werden wir ändern!


Obsession

Thriller von

Kurzbeschreibung: Ein Kind, das schweigt. Ein Geheimnis, das tötet. Als seine Frau unvermutet stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost. Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind. Offenbar hatte sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos informiert Ben die Behörden, die Jacobs leiblichen Vater schnell ermitteln. Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird…

Nach dem ich ja “Die Chemie des Todes” an einem Stück gelesen habe, bin ich mal gespannt. Der Autor soll sich ja mit jedem Buch gesteigert haben.


Ach ja, nicht zu vergessen: Ehefrau hat mir von einem Einkaufsbummel ein Buch mitgebracht:

Sternenspiel

Roman. Deutsche Erstausgabe von

Kurzbeschreibung: Das große Planetenabenteuer
Nachdem man auf der Erde das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hat, bricht die Menschheit ins All auf  und trifft auf das sogenannte Konklave, eine interstellare Organisation, in der etliche außerirdische Spezies versammelt sind. Diese Organisation wurde geschaffen, um den Völkern der Galaxis ihre jeweilige Rolle zuzuweisen.
Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt, einen Vertreter einer kleinwüchsigen Reptilienrasse, die sich gegen das Konklave verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Er ahnt nicht, dass sich sein Leben und das aller Menschen für immer verändern wird…

Ein russischer Kultautor! Ich bin gespannt!

gelesen:Sonnensturm

Sonnensturm

Roman

Klappentext:

Die große Fortsetzung von Arthur C. Clarkes und Stephen Baxters Roman “Die Zeit-Odyssee”

Zwei der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Welt haben sich zusammengetan, um Arthur C. Clarkes legendäres Meisterwerk “2001 – Odyssee im Weltraum” weiterzuführen. Es ist das Jahr 2037, als das Raum-Zeit-Kontinuum plötzlich auseinanderbricht und auf bizarre Weise wieder zusammengefügt wird. Wie konnte das geschehen? Welche Macht ist imstande, eine solch gewaltige Veränderung zu bewirken? Das größte Abenteuer unserer Zeit beginnt!

Das war also der zweite Teil!

Der hatte mit dem ersten Teil in , sagen wir mal, max. 1% was zu tun. Also, eine komplett losgelöste Story. Er spielt nicht sehr weit in der Zukunft (2037). Die Menschheit soll mal wieder vernichtet werden. Von den sogenannten Erstgeborenen (Die treten in diesem Roman aber so gut wie nicht in Erscheinung), der ältesten aller Wesen im Universum. (Die hatten auch die Diskontinuität aus dem ersten Band verursacht). Natürlich sind wir viel Cleverer und verhindern das! Der Roman ist spannend geschrieben, allerdings muss man technikverliebt sein, um ihn wirklich zu geniesen. Astrophysik und Teilchenlehre spielen eine große Rolle. Viele Seiten werden darauf verwendet, wie der Eine dem Anderen diese Fachgebiete unddie damit zusammenhängende Probleme erklärt. Ich mag sowas

Leider schließt der Roman mit einem total unwahrscheinlichen und unrealistischen Happy End ab. Das hat mich erheblich gestört.

Ich bin jetzt gespannt, wie der dritte Band die zwei Vorgänger verknüpft und wie das Ganze letztendlich gelöst wird…

 

Ach ja, mit 2001 hat das Ganze bis jetzt überhaupt nichts zu tun. Das wird wohl rein aus Marketinggründen immer wieder platziert

gelesen: Die Zeit-Odyssee

Die Zeit-Odyssee

Roman

Klappentext:

Es ist das Jahr 2037, als das Raum-Zeit-Kontinuum plötzlich auseinanderbricht. Die Erde zerfällt dabei in unterschiedliche Zonen: Während es in einem Landstrich noch 2037 ist, ist es im benachbarten 1885 und im nächsten Tausende von Jahren in der Vergangenheit. Welche Macht ist imstande, eine solch gewaltige Veränderung zu bewirken? Die Odyssee beginnt…

Ein Science Fiction also mal wieder. Dachte ich. Weit gefehlt. Ein historischer Roman? Auch nicht wirklich.

Aber spannend und interessant geschrieben.

Warum werden ausgerechnet Dschingis Kahn mit zehntausenden seiner mordlüsternen Gesellen, die brandschatzend durch Asien ziehen, gemeinsam mit einer Hubschrauberbesatzung aus dem Jahre 2037, einer Sojusbesatzung ebenfalls aus dem Jahr 2037, einer Besatzung eine britischen Forts in Indien aus dem Jahr 1885 und die Armee von Alexander des Großen gemeinsam auf eine Zeitebene gespült?

Völlig klar, dass Dschingis Kahn und Alexander aufeinader prallen.

Ich würde mal sagen, es ist zu 90% ein historischer Roman. Obwohl es genau diese Historie ja nie gegeben hat.

Sehr nett ist das intelligente Telefon einer Protagonistin aus dem Jahr 2037. Ein wenig zickig (das Telefon!) und besser wissend. Und als dem Telefon irgendwann der Strom ausgeht, fragt es natürlich, ob es jetzt träumen wird. Arther C. Clarke darf wohl ungestraft so etwas einbauen. In Gedenken an HAL9000.

Der Roman endet natürlich sehr offen. Schliesslich ist es ja eine Triologie.

Ich hoffe, ich habe nicht zu viel verraten. Es war auf jeden fall ein toller Lesespass, Die 443 Seiten habe ich übers Wochenende verschlungen.

Der Folgeband “Sonnensturm” ist bereits aufgeschlagen…