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gelesen: Replay – Das zweite Spiel

Replay – Das zweite Spiel

Roman

    von  

  • Ken Grimwood

Klappentext

Kurzbeschreibung

Meisterwerke der Science-Fiction – Der neue Band der ErfolgsreiheWie wäre es, wenn Sie noch einmal leben könnten? Und noch einmal? Und immer wieder … Ein Traum? Oder ein Alptraum? Mit “Replay” – “Das zweite Spiel” hat Ken Grimwood einen der großen Klassiker der Science-Fiction geschrieben, ein Kultbuch, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat und stets aufs Neue zahllose Leser in seinen Bann zieht.

Jetzt endlich in überarbeiteter Neuausgabe!

Über den Autor

Ken Grimwood erntete für “Replay – Das zweite Spiel” hervorragende Kritiken und erhielt für diesen Roman 1988 den World Fantasy Award.


Replay – Das zweite Spiel von von Ken Grimwood  ist ein echter Pageturner.

Wie angekündigt habe ich nur ein paar Tage für die 411 Seiten gebraucht. Hätte ich Freitags Abends damit angefangen, hätte ich es bestimmt am Stück gelesen. Aber die Arbeit…

Spoilerwarnung. Ab hier sollten nur diejenigen lesen, die den Roman eh nie lesen werden oder schon gelesen haben.

Der regelmäßige Blogleser kennt sicher meine Begeisterung für Zeitreisegeschichten. Unglaublich, dass ich diesen Roman aus dem Jahre 1988 nicht kannte. Vielleicht liegt wes auch daran, dass es sich um keinen Science Fiction Roman handelt?! Echt nicht! Und das ist gar nicht mal schlimm, es würde sogar die ganze Geschichte verderben. Irgendwelche Technik oder Aliens würde die Stimmung massiv stören, die der Autor so genial aufbaut.

Jeff stirbt 1988 an einem Herzanfall und wacht kurze Zeit darauf in seinem eigene Körper 1963 wieder auf. Er erinnert sich quasi an sein ganzes zukünftige Leben und nutzt das um erstmal finanziell unabhängig zu werden. Klar, er will nicht nochmal durch das doofe College und die Berufsanfängerzeiten durch. Zumal er eh nur eine bescheidene Karriere hingelegt hatte. So weit so gut. Es wird wieder 1988 und baff. Wieder tot. Und wieder kommt er 1963 zu sich. Mit der Erinnerung an zwei Leben. Von da an wird es wirklich fesselnd. Denn Grimwood schafft es so lebendig zu beschreiben, wie Jeff immer wieder sein Leben mit immer mehr Erfahrung (positiv aber auch negativ) versucht zu gestalten. Er macht sich auf die Suche nach anderen “Wiederholer”.  Wird fündig. Und dann geht die Achterbahn der Gefühle erst richtig los. Er findet die große Liebe. hat Kinder, verliert die wieder. Und das alles unglaublich gut geschrieben. Bei mir existiert Jeff benahe als echte Erinnerung an jemand, den ich kennen könnte. Und Grimmwood schafft es dazu auch noch, ein überraschendes Ende zu entwickeln. Ein wirklich großer Roman.

Nur eines hat mich gestört. Ich bin ganz sicher kein verklemmter oder puritanischer Mensch. Aber die Freizügigkeit und Häufigkeit mit der er Sexszenen zwischen den Protagonisten beschreibt, habe ich bisher so noch nicht gelesen. Erst fand ich es witzig, aber dann ging mir die Beschreibung der Erotik doch auf den Keks. Hab ein bisschen bei den Rezensionen von Amazon rumgeschaut. Das ist so niemand sonst aufgefallen??? Liegt es doch an mir? Kann ich mir nicht vorstellen…

 


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

wann hol ich mir ein eBookReader?

gefunden bei Wondergirl:

EReader werden sich erst durchsetzen, wenn es eine Möglichkeit gibt, Cover und Anzahl der gelesenen Bücher eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Öhm, da ist wohl was wahres dran. Meine entsprechende Seiten sind ja auch nur sowas wie Alu-Felgen, Goldkontakte an der Stereoanlage oder auf den Punkt gebracht: Schw…vergleich.

Replay Anathem

Ja ja, ich weiss. Mein SUB (Stapel ungelesener Bücher) ist groß genug. Aber trotzdem! (Um meine weibliche Seite mal auszuspielen)

Ich habe mir zwei Bücher bestellt:

replay

Der Roman steht schon “ewig” auf meinem Wunschzettel. Den Kritiken nach werde ich den Roman wohl diese Woche noch fertig lesen, falls er morgen auch kommt 

Um was geht es?

Der Protagonist stirbt völlig überraschend an einem Herzinfarkt. Und wacht quasi sofort wieder auf. 25 Jahre zurück versetzt erlebt er sein Leben nochmal. Nur mit dem Wissen der 25 Jahre. Er kann also alles ändern, was ihm nicht gefallen hat. Und wieder und wieder…

Erinnert ein wenig an “Und ewig grüßt das Murmeltier”, nur war es dort immer wieder der eine Tag…

Anathem

Alle Romane von Neal Stephenson haben mich bis jetzt in ihren Bann gezogen. Sicher kein einfaches Werk, aber wer will das schon ;-)

Um was geht es?

Kurzbeschreibung

Ein berauschendes, ein fulminantes Abenteuer jenseits von Zeit und Raum
Der Planet Arbre im Jahr 3689. Seit seinem achten Lebensjahr lebt Erasmas, genannt Raz, im Konzent Saunt Edhar, einer klosterähnlichen Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Philosophen und Mathematikern. Die Aufgabe dieser Gemeinschaft ist es, hinter den jahrtausendealten Mauern Wissen zu bewahren und es vor den schädlichen Einflüssen der säkularen Welt zu beschützen. Denn während das Leben im Konzent nach strengen Ritualen und uralten Traditionen verläuft, so ist die Geschichte jenseits dieser abgeschlossenen Welt durch Chaos und Veränderung geprägt: Auf Blütezeiten folgten Zusammenbrüche, auf finsteres Mittelalter Erneuerung; Kriege und Klimawandel zerstörten die bestehende Ordnung.

Als Raz mit 18 seine erste Apert bevorsteht – eine Woche, in der beide Welten in Kontakt treten und Austausch pflegen – bereitet er sich mit seinen Mitschwestern und -brüdern darauf vor, den Konzent zu verlassen und sich in die säkulare Welt vorzuwagen. Aber dort muss er entdecken, dass außerarbrische Kräfte den Planeten bedrohen. Und mit einem Mal lastet eine hohe Verantwortung auf Raz’ Schultern, denn er wird für die schwierige Aufgabe auserwählt, die Zerstörung des Planeten zu verhindern …

Mal wieder ein Monsterwerk von über 1000 Seiten. Ich bin gespannt.

gelesen: Der Liebhaber

Der Liebhaber

Roman

    von

  • Marguerite Duras

Klappentext

Alt ist sie geworden, die französische Schriftstellerin. Zu viel Alkohol hat ihr Gesicht ruiniert. Dabei war sie früher einmal so wunderschön, so verführerisch. Wie war das damals gewesen, vor vielen Jahren, die exotische Affäre mit dem Asiaten? Sie träumt sich zurück nach Indochina, an die Ufer des Mekongs. Noch einmal erwacht alles vor ihrem inneren Auge: wie sie sich, damals noch beinahe ein Kind, bei der Überquerung des Flusses in einen fast doppelt so alten, reichen Chinesen verliebt. Wie er sie bald jeden Tag in seiner Limousine von ihrer Mädchenschule in Saigon abholt und jeden Tag auf ihr Verlangen hin tiefer in die Geheimnisse der Liebe und der Sexualität einweiht. Eine wilde, unbezähmbare, doch gesellschaftlich unmögliche amour fou entbrennt zwischen den beiden. Der Chinese verliebt sich in sie, doch sie will als Prostituierte behandelt werden, und ihre Familie, die das Geld dringend benötigt, schweigt. Erst auf der langen Rückfahrt nach Frankreich wird der jungen Frau bewusst, dass sie einen schweren Fehler begangen hat. Duras autobiografisch inspirierter Roman über ihre Jugend wurde 1984 ein Bestseller. Sie selbst bezeichnete das mit dem angesehenen “Prix Goncourt” ausgezeichnete Werk als “das leichteste Buch, das ich jemals geschrieben habe”.


Der Liebhaber von Marguerite Duras ist ein seltsames Buch.

Ich gestehe, der Film hat mich inspiriert auch mal das Buch zu lesen. Obwohl das schon ewig her ist mit dem Film. Sicher spielt die Sinnlichkeit bzw. Erotik in dem Film eine Rolle. Aber ich erinnere mich auch an schöne Bilder über Indochina, das Leben sowohl auf dem Land als auch in der hektische Stadt. Wie soll ich das beschreiben? Eben den Spirit von Asien.Und die Szenen im Lokal mit dem üppigen Essen. ich muss den Film unbedingt nochmal schauen um ihn mit meinen Erinnerungen abzugleichen ;-)

Denn das Buch ist sowas von anders. In meiner Vorstellung wurde nur ein Bruchteil von Asien erzeugt. Eher immer wieder das zimmer. Und die Familie. Immer wieder ihr Verhältnis zur Mutter, zum älteren und jüngeren Bruder. Und das nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Ich hab eher den Verdacht, ihr fiel beim Schreiben immer mehr ein; das hat sie dann einfach hingeschrieben. Darum gibt es wohl auch so viele kurze, abgehackte Absätze. Auch die Art Dialoge zu beschreiben habe so das erste mal gelesen. Aber was weiss ich schon! ich bin ja nur ein kleiner Leserling und hab (noch) wenig Ahnung von Weltliteratur. Flüssig lesen läßt sich das auf keinen Fall. Aber interessant ist das Buch, das will ich nicht abstreiten.


Ich habe gelesen

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gelesen: Spektrum

Spektrum

Roman

Klappentext

Als die Menschen eines Tages ein von Außerirdischen installiertes Teleportationssystem entdecken, beginnt für Privatdetektiv Martin Dugin das Abenteuer seines Lebens: Denn dieses System ermöglicht es, in Sekunden die Abgründe zwischen den Planeten der Galaxis zu überwinden. Eine perfekte Möglichkeit also für jene, die den Zuständen auf der Erde entfliehen wollen – aus welchen Gründen auch immer … Vom Autor der Bestseller “Wächter der Nacht” und “Wächter des Tages” – das mehrfach preisgekrönte Science-Fiction-Meisterwerk. Ein atemberaubender Trip durch die Galaxis, mit dem Sergej Lukianenko seinen Ruhm als bester russischer Fantastik-Autor der Gegenwart begründete.Mit Bonusmaterial.


Spektrum von Sergej Lukianenko ist 700 Seites starkes Werk, das für sieben Romane gereicht hätte.

Warum sieben? Weil wir sieben verschieden Welten kennen lernen dürfen, die, owohl nur auf wenigen Dutzend Seiten jeweils beschrieben, viel Lust auf mehr machen. Lukianenko wandelt oft auf schmalem Grat der Philosophie, sinniert über  das Leben und Sterben, über Verstand und Nicht-Verstand und vergisst dabei nicht, einen spannenden Faden durch die Themenvielfalt seines Romans zu führen.

Natürlich kann er es sich nicht verkneifen sein Russland immer wieder sehr positiv ins rechte Licht zu rücken ;-) So habe ich einiges über kulinarische Kleinode und russische Kultur und Geschichte im Allgemeinen kennen gelernt. Schon fast nach dem Roman “Es muss nicht immer Kaviar sein”

Und jetzt weiss ich es ganz sicher. Der Russe trinkt nicht nur, er säuft! Was in diesem Roman gesoffen wird, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht als Alkohol zu mir genommen (Ich bin aber auch dafür kein gutes Beispiel ;-) )

Alles in Allem hat der Roman viel Spass gemacht


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Gelesen: Sternenschatten

Sternenschatten

Roman

Klappentext:

Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt: den Vertreter einer Reptilienrasse, die sich gegen die in der Galaxis herrschende Macht – das sogenannte “Konklave” – verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Doch sein Passagier hat andere Pläne: Er verlangt ein Treffen mit Andrej Chrumow, Pjotrs 72-jährigem Großvater, der auf der Erde lebt. Doch warum gerade mit ihm? Und wie soll Pjotr unbemerkt zur Erde gelangen?

 

Sternenschatten von Sergej Lukianenko ist die nahtlose Weiterführung von Sternenspiel.

Um es vorweg zu nehmen, auch der zweite Teil liest sich ebenso flüssig und spannend wie der erste Teil.

Es wird alles geboten, was ich schon lange bei all den vielen Neuerscheinungen vermisst habe:

  • Phantasievolle Welten,
  • überraschende Technik,
  •  ein roter Faden (das ist ja leider nicht mehr so oft der Fall) und
  • viele Facetten außerirdischen Lebens.

Alles immer gespickt mit Menschlichkeit und gnademlosen offen legen von totatlitären Ideen bzw. Systemen.

Hier blitzt wohl doch die russische Herkunft durch. Lukianenko ist Psychater vom Ursprung her und dringt mit diesem Wissen tief in die menschliche Psyche vor. Das hört sich langweilig an, ist aber absolut spannend umgesetzt.

Der Roman hat dann auch noch ein nicht unbedingt vorhersagbares Ende. Pures Lesevergnügen eben.


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Amazon’s Empfehlungen

Ehefrau’s und mein Buchgeschmack sind so verschieden, dass wir auf zwei unterschiedlichen Planeten leben müßten liegen geringfügig auseinander.
Wenn ich für sie (oder David, 7 Jahre) mal was bei Amazon mitbestellt habe, werde ich mit der Horrorware Harry Potter und Konsorten wochenlang gequält.
Ich hab auch tatsächlich schon den Fehler gemacht, und bei den Empfehlungen das “gehört mir schon” angekreuzt. TU ES NICHT! Es wird grausam enden…

gelesen: Sternenspiel

Sternenspiel

Roman

Klappentext:

Das große Planetenabenteuer
Nachdem man auf der Erde das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hat, bricht die Menschheit ins All auf – und trifft auf das sogenannte “Konklave”, eine interstellare Organisation, in der etliche außerirdische Spezies versammelt sind. Diese Organisation wurde geschaffen, um den Völkern der Galaxis ihre jeweilige Rolle zuzuweisen.
Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt, einen Vertreter einer kleinwüchsigen Reptilienrasse, die sich gegen das “Konklave” verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Er ahnt nicht, dass sich sein Leben – und das aller Menschen – für immer verändern wird

Sternenspiel von Sergej Lukianenko ist Wälzer von mehr als 600 Seiten! Mit einem normalen Schriftbild hätte man das locker auf <500 Seiten eindampfen können. Das hat mich erst mal misstrauisch gemacht.
Der Roman hat sich dann doch sehr schnell als Lesegenuss rausgestellt. Und das große Schriftbild hat das noch unterstützt.

Endlich mal wieder ein Science Fiction Roman wie ich ihn (auch) mag. Ich will hier nicht zu viel verraten. Es geht um vielerlei Aliens, ohne Königreiche und Prinzessinen. Mit viel unrealistischer Technik ähnlich wie bei Startrek. Da wird nicht lange über die Unmöglichkeit von Hyperräumen geschwafelt, da wird einfach 12 Lichtjahre in quasi Nullzeit gejumpt.

Ich lieb zwar technisch ausgefeilte Science Fiction, aber manchmal darfs eben auch eine Überdosis Technikspinnerei sein. Schliesslich ist das keine Dokumentation oder Fachliteratur.

Neben all der Technik und den unterschiedlichsten Außerirdischen geht es um ein totalitäres Gesellschaftsmodell das auf mich (und den Protagonisten!!) äußerst abschreckend wirkt.

Die Geschichte ist in einem angenehmen Schreibstil flott und spannend erzählt, immer wieder gewürzt durch originelle Ideen und gelegentliche philosophische Passagen, die aber absolut ins Bild passen.

Ein absolutes Lesevergnügen.

Man muss aber wissen, dass die Geschichte aus zwei Bänden besteht. Die Geschichte endet plötzlich quasi mitten drin. Man sollte den zweiten Band (Sterneschatten) unbedingt bereit liegen haben.


Ich habe gelesen

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gelesen: Die Physiker

Die Physiker

Roman

Klappentext:

“Dürrenmatt hat versucht, die paradoxe Situation darzustellen, in die das fortgeschrittenste Wissen, das der Kernphysik, geraten ist. Es gilt uns als Gipfel menschlicher Erkenntnis. Seine Formulierung hat auch die Hinrichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht? Die Lösung der Frage führt- auf das Theater. Zum Versteckspiel, zur Maskerade. Dürrenmatts Kernphysiker Möbius, der Entdecker der furchtbaren Formel, flüchtet, seine Familie preisgebend, ins Irrenhaus. Er spielt Irrsinn, er fingiert die Heimsuchung durch den Geist Salomos, um das, was er entdeckte, als Produkt des Irrsinns zu diffamieren. Maskerade wird da zu einem moralischen Akt.” Frankfurter Allgemeine Zeitung “Dürrenmatt führt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem Ende, welches die Türen dieses Irrenhauses aufsprengt, tödlich gefährdenden Expolivstoff aus den eben noch schützenden Mauern entläßt in eine schutzlos preisgegebene Welt, und kein Zuschauer entzieht sich tiefster Betroffenheit. Was Dürrenmatt hier aus den Maskierungen gewinnt, wie er etwa das Geigenspiel Einsteins einsetzt, wie er die Positionen fortlaufend vertauscht: das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig. Dürrenmatts Komödie “Die Physiker” wird im Theaterleben der Gegenwart Epoche Machen.” Irma Voser / Neue Züricher Zeitung

Nach “Der Richter und sein Henker” war das jetzt mein zweiter Dürrenmatt. Und wieder bin ich begeistert.

Die Physiker ist ja ein typisches Schulbuch. Ob man aber die Moral in dieser Geschichte als junger Mensch wirklich verstehen kann, wenn man damit auch noch um Zensuren kämpfen muss?

Auf jeden Fall ist es ein sehr kurzweiliges Stück. Gelesen in wenigen Stunden. Man könnte es wesentlich schneller lesen, wenn man nicht immer wieder über die tiefgründigen (versteckten?) moralischen Verstrickungen im Umgang mit Verantwortung als Wissenschaftler sinnieren müßte. Und dann geht das wieder unkompliziert in Geschmunzel über. Wenn sich etwas so einfach und flüssig liest, steckt wahrlich eine große Kunst des Schreibens dahinter.

Ich habe es als Schüler leider nicht lesen müssen/dürfen. Hat das einer von Euch als Schüler gelesen? Falls ja, wie war das damals?


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

gelesen: Wächter

Wächter

Roman

Kurzbeschreibung:

Arthur C. Clark lüftet das Geheimnis der Odyssee Mit dem Erscheinen eines rätselhaften schwarzen Monolithen begann das größte SF-Abenteuer unserer Zeit: Arthur C. Clarkes “2001 – Odyssee im Weltraum”, kongenial verfilmt von Stanley Kubrick. Doch nie wurde geklärt, wer diesen Monolithen geschaffen hat – und warum. In “Wächter” wird dieses Geheimnis endgültig gelüftet.

Der dritte Teil verknüpft die Handlungsstränge von Band Eins und Zwei! Um das alles verstehen zu können, muss man zwingend Band 1 + 2 lesen.

Aber der Hinweis in der Kurzbeschreibung auf 2001, Odyssee im Weltall, ist der einzige Bezug zu dem Kultroman. Das hier ist eine eigene, völlig losgelöste, Geschichte.

Es gab sehr viele Bezüge zum aktuellen Wissenstand von Astronomie und Physik. Plausible Varianten der Raumfahrt wurden dargestellt.

Und, Hurra, kein Happyend. Dafür ein absolut offenes Ende mit einer, für mich, überraschenden Begegnung.

Hier bleibt genügend Raum für einen vierten Band. Ich würd ihn mir sofort kaufen.