meine Golfstatistiken



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Anathem von Neal Stephenson

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Auf meinem Nachttisch, Schreibtisch oder Couchtisch liegen


(Stand 21.07.2009):


Der Weg zur professionellen IT Eine praktische Anleitung für das Management von Veränderungen mit CMMI, ITIL oder SPICE.


Golf. Die ersten Lektionen Zum Mitnehmen: die 7 Grundschläge auf Checklisten

Aktuelles Wetter in Neuss
18. März 2010, 12:59
Wolkenlos Wolkenlos
Aktuelle Temperatur: 15°C
Gefühlte Temperatur: 12°C
Aktueller Luftdruck: 1023 mb
Luftfeuchtigkeit: 43%
Wind: 4 m/s SSO
Böen: 4 m/s
Sonnenaufgang: 6:41
Sonnenuntergang: 18:43
Vorhersage 18. März 2010
Tag
Bewölkt
Bewölkt
16°C
Wind: 4 m/s S
Böen: 9 m/s
Nacht
Regen
Regen
10°C
Wind: 5 m/s SSW
Böen: 11 m/s
Vorhersage 19. März 2010
Tag
Regenschauer
Regenschauer
13°C
Wind: 5 m/s SSW
Böen: 12 m/s
Nacht
Regenschauer
Regenschauer
11°C
Wind: 3 m/s SSW
Böen: 10 m/s

HerrOlsen: Unglaublich. Was für eine Farbenpracht da draussen. Kameragurt hat sich bewährt.
on 18 Mar 2010 12:59
diktator: @litchi7 "Der Diktator-Effekt" gefällt mir am besten. Dazu produzieren wir so einen AXE-Werbespot. Nur dass alle Frauen weglaufen.
on 18 Mar 2010 12:59 in reply to litchi7
FamLogDe: Neues im FamLog:: Ein bisschen Frühling http://bit.ly/bM4Ezl
on 18 Mar 2010 12:55
litchi7: @diktator "Diktator - alles andere ist nur..." oder "Der Twitterer mit ...-Effekt." "Diktator - der Twitterer für die ... Frau/den ... Mann"
on 18 Mar 2010 12:54 in reply to diktator
HappySchnitzel: Mein Wintermodus scheint kaputt zu sein.
on 18 Mar 2010 12:53
COMPUTERWOCHE: "Siemens will IT-Sparte auf langfristigen Erfolgskurs führen" = 4200 Stellen weg, davon 2000 in Deutschland: http://bit.ly/9dtwFQ #sis
on 18 Mar 2010 12:52
muserine: So liebe Kinder, morgen zeige ich Euch, wie man sich mithilfe einer Stahltür im Handumdrehen ein tolles Muster auf den Rücken zaubern kann!
on 18 Mar 2010 12:43
EuleTM: Heizung ausgeschaltet. Drinnen ist es eh nur 3°C wärmer als draußen. Sommerkleidchen, wo bist Du?
on 18 Mar 2010 12:43
EuleTM: umph, 13°C draußen. Kein Wunder, dass mein Hirn spinnt. Aber es hat auch sein Gutes: Ich sah eben den ersten Zitronenfalter faltern! freu
on 18 Mar 2010 12:37
diktator: es kommt nicht auf die größe an, sagte der kleine zuhälter zu der schwalbe, auch ein kleiner mann kann einen riesen-prügel haben.
on 18 Mar 2010 12:37
rawr_it: Hab grad abgestimmt, dass die Eva am 22. März das Haus verlassen soll. Welche Eva und was für ein Haus bitte?
on 18 Mar 2010 12:36
NASA: The confirmed official Soyuz landing time is 7:24aET.
on 18 Mar 2010 12:34
rawr_it: Bin grad voll auf ibuprofen400 gemischt mit Schmerzwahn. Schreibe jetzt ein Gliedeslied. Oder eine Penisoper. Hauptsache Schwanz.
on 18 Mar 2010 12:33
Die_Mutti: Ich bin ein gestrandeter Regenbogenfisch. Ausgedörrt, nach Lebenselixier japsend aber bis Weilen in vielen Farben schimmernd.
on 18 Mar 2010 12:33
diktator: @litchi7 Mistipisti! Ich hatte mir gerade einen Slogan ausgedacht: Diktator, der etwas andere Despot. Tweets ... und mehr. Seit 2008.
on 18 Mar 2010 12:29 in reply to litchi7
NASA: The Soyuz touched down at 7:25aET at the expected landing site near Arkalyk, Kazakhstan. More info: http://www.nasa.gov/station
on 18 Mar 2010 12:28
NASA: The Soyuz touched down at 7:23aET at the expected landing site near Arkalyk, Kazakhstan. More info: http://www.nasa.gov/station
on 18 Mar 2010 12:27
EuleTM: heute gebe ich euch den sterbenden Schwan, und nicht die fröhliche Eule. #Migraene
on 18 Mar 2010 12:27
blattwerk: Literaturnobelpreisjury 2015: "Die Tobor hat ein gutes Buch." - "Aber die hat auf Twitter als @silenttiffy Emoticons benutzt." - "Oh. Hm."
on 18 Mar 2010 12:21
Vergraemer: Essen mit @matthiassachau .Behaupte nun,ich gehe aufs WC.Lasse ihn aber mit der Rechnung allein.Hoffentlich liest er den Tweet nicht vorher
on 18 Mar 2010 12:20

Planungsfehler

Mit dieser Geschichte habe ich an einem Schreibwettbewerb auf Kurzgeschichten-Welt teilgenommen und den ersten Platz belegt.

Das Thema war wie folgt vorgegeben:

Das kam zu früh!

Aber was denn nur? Und weswegen? Und wie? Und wo? Tja, da müsst Ihr Euch etwas einfallen lassen!

Schlimm nur, dass diese Sache nun für einige Verwirrung sorgt. Zur rechten Zeit gekommen, wäre alles ganz einfach und plausibel gewesen. Jetzt weiß aber niemand so recht, was er von der Sache halten soll. Wie? Warum? Keine Ahnung – das überlasse ich auch ganz Euch.

Die Zeit war wieder auf 48 Stunden begrenzt! Anfang Mai 2008 werden die Ergebnisse bekannt gegeben.

Kritik, Lob oder einfach nur Kommentare können hier abgegeben werden


Der Kellner kommt in der noch immer gut gefüllten Pizzeria zielstrebig auf ihren Tisch zu, räumt die leeren Teller ab und fragt freundlich:

“Darf’s noch etwas sein? Ein Espresso, vielleicht?”

“Magst noch was, mein Hase?”, wendet sich Markus mit einem Blick an seine Frau Julia, der eher sagen soll: “Lass uns doch lieber gleich nach Hause gehen”.

Sie kennt ihren Mann genau, schaut ihn nach so vielen Jahren immer noch verliebt an und meint: “Es ist ja schon spät. Bald Mitternacht. Lass uns lieber gehen”.

“Nein danke, nur noch die Rechnung, bitte”. Markus ist erleichtert. Immerhin sitzen sie seit fast zwei Stunden hier.

Ein lauer Wind umschmeichelt sie, als sie das Restaurant verlassen. Julia schmiegt sich eng an Markus, er legt den Arm um sie. Langsam schlendern sie Richtung U-Bahnstation.

“Sollen wir durch den Park nach Hause laufen? Das sind doch höchstens dreißig Minuten”. Julia schaut ihn dabei mit einem Blick an, dem er noch nie widerstehen konnte. Er weiß genau, durch den Park braucht man mehr als eine Stunde. Aber er weiß auch genau, wie unwohl sich Julia in der U-Bahn fühlt. Und das Geld für ein Taxi ist einfach nicht drin. Die Nacht ist ja auch wirklich schön. Der Mond scheint hell am Himmel. Die Wege sind durch Laternen, die ein angenehmes, gelbes Licht abgeben, gut ausgeleuchtet. Zu dunkel wird es nicht werden.
“Na gut”, denkt er, “Und womöglich ergibt sich ja die Gelegenheit…”. Grinsend schiebt er den Gedanken bei Seite. Wir sind ja jetzt nun wirklich keine Teenager mehr.

“Ich seh’ dir genau an, woran du wieder denkst. Vergiss es!”

Nach einem leichten Knuff in die Seite hakt sie sich wieder bei ihm ein. Wie zwei jungverliebte schlendern sie engumschlungen Richtung Park. Sie plappert in Einem fort, springt von einem Thema zum nächsten, ohne dass er eine Chance hat, ihr wirklich zu folgen. Ab und zu gibt er einsilbige Antworten, die mehr einem Brummen oder Grunzen gleichen als realen Wörtern oder gar Sätzen. Aber das ist schon eine Art Ritual für sie beide. Sie kommen seit Jahren gut damit zurecht.

Endlich findet sie mal eine Pause und beide gehen schweigend ein paar Minuten nebeneinander her. Er genießt die Stille.

“Wie still es im Park um diese Zeit ist“, flüstert Julia. „Gibt es denn hier keine nachtaktiven Tiere?“ Er will antworten, wird aber von einem ungewöhnlichen Geräusch unterbrochen. Ungewöhnlich für diese Uhrzeit. Es ist gerade mal kurz nach Mitternacht. Und die Vögel zwitschern. Nur wenige. Aber in dieser Stille ist das ein nahezu durchdringendes Geräusch. Immer mehr Vögel fallen in das Konzert mit ein. Sie schauen sich etwas verwundert an.

„Haben wir die geweckt?“, flüstert Julia und blickt fragend zu ihrem Mann. Markus schaut auf seine Uhr „Es ist 00:30, da lassen sich Vögel nicht so einfach von zwei Spaziergängern wecken. Die sind an das Stadtleben schon lange gewöhnt. Lass uns weiter laufen, es ist schon spät“. Julia hakt sich wieder bei Markus ein. Sie schlendern den Weg weiter. Noch gut die Hälfte der Strecke haben sie vor sich. Langsam überkommt beide ein mulmiges Gefühl. Immer mehr Vögel stimmen in das Konzert ein.

Ohne sich verabredet zu haben, beschleunigen sie fast synchron ihre Schritte.

„Irgendwas stimmt doch mit dem Licht nicht. Es wird immer heller!“. Julias Stimme klingt schon ein wenig schrill.

Tatsächlich. Es ist unmerklich immer heller geworden. Der gelbe Schein der Laternen ist kaum noch auszumachen. Den Mond kann man noch gut erkennen, allerdings trägt er nicht mehr wesentlich zur Beleuchtung bei.

„Das kann doch nicht sein!“, Markus schaut auf seine Uhr, „bei mir ist Zwanzig vor Eins, wie spät hast du?“.

„Genau wie bei Dir, gleich Viertel vor Eins“.

Markus fischt sein Handy aus der Jacke in der Hoffnung, dass dessen digitale Uhr etwas anderes anzeigt. Aber diese Hoffnung erfüllt sich nicht.

„Markus“, flüstert Julia entsetzt und zeigt mit dem Finger in Richtung Osten.

Er dreht sich um und schaut geblendet in das rötliche Leuchten der Sonne, die in diesem Moment am Horizont erscheint.

Ungläubig staunend wendet er sich wieder zu Julia um. Aber da ist keine Julia mehr. Auch kein Weg. Keine Bäume. Es ist wieder still. Und dunkel. Die Bäume verschwinden ebenso wie der Mond. Auch Markus gibt es nicht mehr. Es ist schwarz. Nichts existiert mehr.

Die Tür wird beinahe aus den Angeln gerissen, als Gott in den Raum stürmt. „Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen?“, schreit er die zwei Techniker an, die schuldbewusst vor ihren Konsolen sitzen. „Wer hat die Tagessimulation im Ablaufplan geändert? Die ist vier Stunden zu früh gestartet! Habt ihr überhaupt eine Ahnung, was ihr damit angestellt habt? Wir mussten die Simulation komplett neu booten! Das bekommen wir nie wieder so hin, wie es sich aufgebaut hat, Jahre von Arbeit sind einfach durch den Kamin gegangen!“.

Anzahl Worte: 794 Anzahl Zeichen: 4042
Geschrieben am: 11.04.2008

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