Gestern Abend habe ich mich doch noch entschieden zumindest 9 Löcher zu gehen…
Datum
Loch1
Loch2
Loch3
Loch4
Loch5
Loch6
Loch7
Loch8
Loch9
Summe
Par
3
4
4
5
3
4
3
4
4
34
Länge (m)
127
241
271
428
135
379
218
313
347
2459
2009-08-19 Score
7
5
4
6
5
7
4
9
7
54
Brutto
0
1
2
1
0
0
1
0
0
5
HCP 33 / 30
/
//
//
//
/
//
//
/
//
Netto (Stableford)
0
3
4
3
1
1
3
0
1
16
irgendwie schon seltsam. Das war (gefühlt) mit einer der schlechtesten Runden, die ich im letzten viertel Jahr gespielt habe.
Und trotzdem habe ich noch 34 Punkte zusammengewürfelt.
Wenn der erste Abschlag gleich im Winkel von 30° nach rechts Richtung Ausgrenze schiesst, mit viel Glück im Gestrüpp hängen bleibt, von da kaum wieder rauskommend mit 3 weiteren Schlägen endlich auf dem Grün ankommend und dann noch 3 Putts brauchend. Da will man eigentlich gleich wieder nach Hause gehen.
Aber lief dann doch gut weiter.
Und die letzten beiden Löcher haben mir nochmal einen guten Dämpfer mit nach Hause gegeben…
Das Wetter will ich gar nicht als Ausrede nutzen, mir fehlt einfach noch die Konstanz (Und Training)
Ich programmiere gerne ein wenig mit PHP und MySQl in meiner Freizeit.
Ich liebe Statistiken jedweder Art. Und ich glaube eh nur meinen eigenen Statistiken
Dann kombiniere ich die drei Punkte und präsentiere hier meine Golfstatistiken
Da ich ja überwiegend auf meinem Heimatplatz spiele, kann man die Ergebnisse gut vergleichen und Fortschritte sollten sich an den Ergebnissen ablesen lassen.
Für alle Grafiken gilt:
Die rechte Skala zeigt bei allen Auswertungen gleichzeit den Fortschritt (oder Rückschritt, davon wurde ich bis jetzt verschont ) des Handicaps an.
Die gelbe Linie ist ein gleitender Schnitt über die letzten 10 Werte. Das nimmt die Schwankungen raus. Trends sind so auch leichter abzulesen.
Der Score ist jeweils aus 9 Löchern.
Mein nächstes Ziel: regelmäßig deutlich unter 50 Zähler für die 9 Löcher zu benötigen.
Je weiter das Handicap sinkt, desto schwerer sind Stablefordpunkte zu erspielen. Spielt man bei einem Turnier 18 Punkte oder besser (auf 9 Löcher gerechnet!) kann man sein Handicap weiter verbessern. Spielt man deutlich unter 18 Punkten, verschlechtert sich das Handicap. Da ich ziemlich schnell auf 33 HCP gestürzt bin, werde ich wohl noch einige Zeit benötigen, bis ich wieder regelmäßig mehr als 18 Punkte erspielen kann.
Da ich die Daten eh schon vorliegen habe, war es nicht mehr viel Arbeit, jedes Loch auch einzeln grafisch auszuwerten. So, wie ich die Grafik interpretiere, spiele ich die Bahn 6 langsam, aber sicher immer besser. Hier kommt mein Talent als Longhitter zum tragen während man an Bahn 1 meine Schwäche im kurzen Spiel ablesen kann
Gegen 16:00 hörte der Dauerregen endlich auf. Als sich sogar blaue Fetzen am Himmel zeigen, habe ich das Golfzeugs gepackt, schnell online eine Startzeit gebucht und war 10 Minuten später auch schon auf dem Parkplatz von Hummelbachaue. 9 Löcher will ich heute noch mal spielen, für mehr wird es nicht reichen.
Ein “wenig” warm geschlagen und dann zum Abschlag.
Loch 1. Ein Par 3 mit 129 Meter.
Mit immer mit dem Eisen 7. Der Abschlag hat gute Länge, kommt aber zu weit links bleibt vor dem Bunker im Rough liegen. Der Pitch aus dem Rough über den Bunker bleibt ca 10 m links von der Fahne liegen. Das Break habe ich unterschätzt. Das Tempo war auch etwas zu kraeftig. Aber der Rückputt von 1,5 m geht rein.
Loch 2. Ein Par 4 mit 245 Meter.
Drive getoppt, landet im 1. Wasserhindernis. Strafschlag
Ball gedropt, wieder schlecht getroffen, immer noch mehr als 100 m zur Fahne. Ball started viel zu flach und liegt links hinterm Grün und Bunker. Ich will hoch über den Bunker spielen, komme wieder zu flach raus und liege im gegenüberliegenden Bunker. Von dort endlich aufs Grün . Noch 2 Putts und ich hab das Desaster beendet
Loch 3. Ein Par 4 mit 275 Meter.
Drive fliegt gut aber ein Hauch zu weit rechts und landet im Bunker. Mit dem 6er komm ich bis auf 60 m ans Grün. Schöner Pitch landet kurz vor der Fahne rollt aber noch 4 m. Leider noch 2 Putts
Aber das war schon besser, als das Loch zuvor.
Loch 4. Ein Par 5 mit 436 Meter.
Den Drive super getroffen, gerade aus und weit, liegt Mitte Fairway. Mit dem 4er etws zu fett getroff, sind immer noch 150 m bis zum Grün. Noch ein herzhafter Schlag mit dem 6er und ich liege strategisch günstig, um von links auf das Grün zu spielen. Ein guter Pitch landet kurz hinter der Fahnr, rollt noch 2 Meter. ” Putts und das Bogey gehört mir.
Loch 5. Ein Par 3 mit 135 Meter.
Mit dem 7er Eisen etwas zu fett getroffen, dadurch viel zu kurz. Ein herzhafter Chip bringt mich bis auf 2 m an die Fahne. Vollstreckt und Par gespielt.
Loch 6. Ein Par 4 mit 379 Meter.
Mit dem Driver schön ausgeholt (der muss! ja weit fliegen) und getoppt. Der Ball hoppelt grad so vom Abschlag runter. Mist! Ich nehm das 4er Eisen, treffe genau am punkt, der Ball hebt mit einem sauberen Geräusch ab und macht sich auf die Reise. Aber nur so ca. 20 Meter. Da steht ein Baum. rechts und links jeweils 50 Meter nix. Aber ich treffe den Baum! Der Ball tropft von dort direkt in ein Waserhindernis statt 150- 200 m das abschüssige Fairway runter zu rollen. Seufz. Jetzt habe ich schon 2 Schläge verbraten und liege immer noch ca. 20 m vom Abschlag entfernt. Dann noch der Strafschlag. Der vierte Schlag zieht (wie vom 2. schon gedacht weit in das Fairway und rollt ohne Ende weiter. Dann nochmal den Frust am nächsten Schlag auszulassen stellt sich, wie immer, als Fehler raus. Getoppt. Der Ball rollt grad mal 20 Meter. Locker bleiben. Schlag Nummer 6 kommt sehr schön an die rechte Seite vom Fairway kurz vorm Grün. Ein Chip und zwei Putts beenden das Chaos.
Loch 7. Ein Par 3 mit 219 Meter.
Mit dem Driver schön weit, bischen links. Der Pitch ist “etwas” zu kurz. Bin zwar auf dem Grün, aber immer noch 25 m bis zur Fahne. 2 Putts und fertig.
Loch 8. Ein Par 4 mit 318 Meter.
Mit dem Driver 200 m leicht nach rechts, aber noch am Fairwayrand. Mit dem 6er Eisen haue ich voll in den Boden, der Ball fliegt grad mal 50 m. Der nächste Schlag fliegt hoch und landet rechts 5 cm! vom Vorgrün entfernt im tiefen Rough. Der Chip wird leider viel zu kurz und bleibt im Vorgrün hängen. Und dann brauche ich auch noch 3 Putts.
Loch 9. Ein Par 4 mit 366 Meter.
Der Abschlag mit dem Driver fliegt nicht weit genug und ist zu weit links. Er bleibt aber am Waldrand liegen. Da kann ich nur noch zurück aufs Fairway spielen, nach vorne geht nichts. Ich bleibe im Unkraut hängen, der Ball rollt grad mal 2 m. Das reicht noch nicht. Also nochmal. Diesmal komme ich gut raus. Jetzt mit einem kurzen Eisen in die Nähe der Bunker. Das gelingt auch gut. Von dort mit dem 6er bis kurz vor den Grünbunker. Der Pitch kommt viel zu flach und rast übers hügelige Grün bis ins Rough. Von dort zurück ein Chip. Die Puttlinie sehr gut gelesen! Trotz der Hügel und breaks komme ich in Lochnähe. Der 2. Putt ist drin
Loch
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Par
3
4
4
5
3
4
3
4
4
Ergebnis
4
8
5
6
3
9
4
7
8
Trotz der Desasterschläge für mich noch eine erträgliche Runde.
hach, war das heute schön. Erst bin ich mal für 3 Stunden ins Büro. Keinerlei Eskalation oder überraschende Abgabetermine. Ich konnte ganz in Ruhe m,eine geplanten Aufgaben abarbeiten und habe pünktlich um 11:00 die heiligen Hallen wie geplant verlassen. Schnell nach Hause und umziehen. Um dann….
… endlich zum Golfturnier anzutreten. Das erste Turnier letztes Jahr war ja direkt nach der Platzreife. Da war ja noch nicht viel zu Erwarten. Das zweite Turnier fiel ja quasi ins Wasser. Aber heute waren die Voraussetzungen einfach perfekt.
14:00 war meine Startzeit. Gegen 12:30 bin ich mal gemütlich auf die Range und habe mich warm gespielt.
Ich hatte mir vorgenommen, alles schön locker und unverkrampft anzugehen. Und ich wollte mal ausprobieren, ob mich das Twittern der Ergebnisse sehr vom Spiel ablenkt. Muss sagen, das hat wunderbar geklappt. Man hat ausreichend Zeit bis zum nächsten Abschlag ein/zwei Sätze in die Twitterwelt per Blackberry abzusetzen.
Tja, to make the long story short: Ich habe heute ganz gut gespielt und das Turnier gewonnen. So richtig mit Siegerehrung
Der geneigte Blogleser hat ja mitbekommen, dass ich schon seit geraumer Zeit Urlaub habe. Und den Löwenanteil davon verbrachte ich auf dem Golfplatz. Das Wetter war ja auch wirklich wunderbar. Ich bin braungebrannt (bis auf die linke Hand, da trage ich fast die ganze Zeit einen Handschuh. Sieht etwas seltsam aus ) und gut erholt.
Heute fand auf der Golfanlage Hummelbach ein Golfturnier statt. Ich hab mich da schon vor zwei Wochen voller Vorfreude angemeldet.
Aber das Wetter wollte einfach nicht mitspielen Gestern Abend hat es schon angefangen. Gewitter und Regen. Naja, hab ich noch gedacht, soll sich mal über Nacht ausregnen. Wird dann morgen eine Schlammschlacht, aber immerhin besser, als im Regen zu Spielen.
Heute Morgen weckt mich das Telefon unsanft aus meinen Träumen (Ich spielte grad auf der PGA-Tour und hab mich über die laut surrenden Fernsehkamers aufgeregt).
Ein Blick aus dem Fenster war nicht sehr erbaulich. DAUERREGEN! Ausgerechnet Heute. So ein Mist.
Erst mal im Golfclub anrufen, ob das Turnier überhaupt statt findet. Ein paar Schwächlinge haben zwar abgesagt, aber das Turnier findet statt.
Also, auf geht’s. Manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss.
Als ich so mit meinem Trolly zum 1. Abschlag laufe, bin ich quasi schon klatschnass. Trotz Regenausrüstung. Aber da geh ich jetzt durch.
Ich habe bis jetzt noch nie so dick eingepackt gespielt. Das fühlt sich alles so anders an. Man kann gar nicht richtig schwingen. Und der Regen läuft innen an den Brillengläsern runter. Das ist leider alles an Ausreden. Mehr hab ich nicht zu Bieten Ich hab das Turnier mit Würde durchgestanden. Über das Ergebnis hüllen wir mal besser den Mantel des Schweigens.
Aber, es hat trotzdem richtig Spass gemacht!!!
Hat man eigentlich einen ernsthaften Schuss, wenn man so am Abschlag steht, der regen ins Gesicht prasselt und leise vor sich hinsummt?
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