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Du bist tot
von Charles Stross

Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Auf meinem Nachttisch, Schreibtisch oder Couchtisch liegen:


(Stand 22.08.2011):


Inner Game Golf
Die Idee vom Selbstcoaching
von W. Timothy Gallwey

Die Mauern des Universums
von Paul Melko

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heute an einer Bürotür gelesen:

 ”Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem”

aufgeräumt…

so, ich hab dann mal den Blog aufgeräumt

das ist selbstverständlich eine subjektive Sicht

und wirklich beurteilen kann das ja auch nur derjenige, der noch weiss, wie es vorher ausgesehen hat.

Rechts und links habe ich die Widgets ausgemistet oder zumindest das nicht ganz so wichtige nach unten sortiert.

Und die Seiten (oberste Zeile ) habe ich auch überarbeitet.

Die Leseliste ist auf aktuellem Stand!

Mir kommt der Blog jetzt um einiges schlanker vor.

reaktivieren oder einstampfen?

hmmmm

ist ja ziemlich tot hier  

Soll ich den Blog einstampfen?

schon ganz schön lange her. Ca. 1,5 Jahre. Das ist sehr viel Zeit heut zu Tage. ;-)

Was war denn so los?

Ich war öfters mal krank, aber nie hatte ich beide Arme gebrochen, so dass ich nicht schreiben konnte.

Meine Interessen haben sich “etwas” verschoben. Quasi nimmt Golf den Löwenanteil meiner Freizeit ein. Und ich geniese es. Da habe ich ja immerhin ab und an was geschrieben: Just Golf . Aber dort geht es eben immer nur um Golf.

Gelesen habe ich in den letzten 2 Jahren so gut wie nichts. Zumindest kein Buch. Wer mich kennt, kann sich das sicher kaum vorstellen.

Aber die beste ehefrau der Welt hat es geschafft. Zum letzten Geburtstag (Juli) hat sie mir ganz frech zwei Bücher geschenkt. Ich kann ja die Bücher nicht unhöflich links liegen lassen und mich meinem nixtun hingeben.

Also habe ich in den letzten Tagen zwei Bücher weggefressen. Und es hat funktioniert. Ich habe Lust auf mehr.

Und selbstverständlich werde ich kurz über die Bücher berichten. Und auch meinen SUB (Stapel Ungelesener Bücher) überarbeiten.

Und hier mal ein wenig aufräumen. Dann habe ich sicher auch wieder eher mal Lust auf den einen oder anderen Artikel…

Projekt 42: Systeme

Bei “49 Suns” bin ich über eine neue Idee gestolpert, die ich mit “etwas” Verspätung aufgreife. Es geht um das Projekt 42 von Jan und seinem Zementblog. Ähnlich wie das  Fotoprojekt 52 (einmal pro Woche ein Bild zu einem Thema einstellen) sollte man zu einem vorgegebenen Thema / Stichwort einmal pro Monat einen Beitrag (eine Antwort eben)verfassen.
Darum wurde als Name “42″ ( die Antwort )  gewählt. Und alleine deswegen muss ich mitmachen.

42=

Die Bedingungen:

Ich gebe einmal im Monat ein Stichwort bekannt, jeder Teilnehmer ist so dazu aufgerufen, spontan einen kleinen, großen, schlichten, komplizierten, witzigen, traurigen, sachlichen, märchenhaften Text – wie immer Einem eben ist – zu verfassen, der sich darum dreht.

Das Thema im Juli lautete Systeme. Wie man das Wort interpretiert, ist jedem selbst überlassen. Zahlensysteme, Betriebssysteme und politisches System waren bereits vergeben. Aber kein Problem, ich hab da noch ein System in der Schublade.

Das Diamant-System.

Billard hat quasi schon jeder mal gespielt oder zumindest gesehen. Die Verzierungen auf den Banden sind da nicht zufällig. Waren es sicher mal, aber mittlerweile ist da ein System dahinter. Die kurze Bande ist in vier und die lange Bande in acht gleich lange Teile durch die Diamante (Intarsien) aufgeteilt. Das ist sowohl beim Poolbillard als auch an den Carambolagetischen zu sehen. Ein Billardtisch hat üblicherweiße die Form eines Rechtecks im Verhältnis 2:1. Also die lange Bande ist zweimal so lang wie die kurze Bande. Das ist eine wichtige Voraussetzung für das Bandenspiel.

Wenn ich von der linken unteren Ecke einen Ball genau in Richtung des dritten Diamanten von oben mit Laufeffet spiele, kommt der Ball genau in der anderen Ecke der kurzen Bande wieder raus.

Conti

Es sind nur wenige Linien, die man sich einprägen muss um damit schon ein vernünftiges Vorbandenspiel zu haben.

Jetzt zum System, bzw. systematischen Vorbandenspielen:

Man kann das ganze nämlich auch systematisch berechnen, wenn man sich nur wenige Zahlen einprägt.

Die Diamaten an der Bande, die angespielt wird, werden von oben nach unten in Einer-Schritten nummeriert. In unserem Beispiel spiele ich also Diamant 3 an.

Die Diamanten der langen Bande, von der aus ich abstosse, beginnt unten im Eck mit 5 und veringert sich jeden Diamant um 1/2

Die Diamten der unteren kurzen Bande beginnt rechts in der Ecke bei 2, nächster Diamt ist 3 dann 4! Aber dann geht es in 0,5er Schritten weiter.

Ich spiele also von der 5 auf die 3 und komme bei der 2 raus.

Spiele ich von der 5 auf die 2, dann komme ich bei der 3 an der kurzen Bande raus.

Wie sich jeder vorstellen kann, ist das ein oberflächliche Beschreibung des Systems. Das muss man am Tisch ausprobieren und trainieren.

Neues von Amazon…

hape42book

kann man hier machen

Unglaublich: Frau Merkel hat Möpse

Ich weiss gar nicht so recht, ob ich mich darüber lustig machen soll oder doch besser aufregen.

Alle Newsletter, die ich so im Laufe des Tages erhalte, haben als nahezu wichtigste Nachricht das Dekolleté von Frau Merkel als Thema.

Haben wir wirklich keine anderen Probleme? Ich bin wahrlich kein Merkel-Freund. Aber lasst doch die gute Frau in Ruhe anziehen, was sie will. *Kopfschüttel*

Stöckchen

unglaublich, zu was man von dieser Frau gezwungen wird…

  • Wann haben Sie das letzte Mal gepupst? Vor ca. 5 Jahren
  • War es ein Schleicher, ein Knaller oder ein Knarzer? völlig geräuschlos.
  • Hat er gemockert? nie im Leben
  • Beschreiben Sie den Geruch, falls einer da war. Nach Rosen, mit einem leichten Lavendelarome veredelt
  • Wie lange war er olfaktorisch zu erfassen, falls überhaupt? Leider viel zu kurz
  • Wurde er durch Bauchgrummeln angekündigt? Nein
  • War jemand in der Nähe? So etwas würde ich niemals in Geschallschaft machen.
  • Wenn ja, hat er/sie den Pups gerochen? siehe oben
  • Hat er/sie es sich anmerken lassen? siehe oben
  • Was glauben Sie, woher die Blähung kam? Nahrung? Stress? Soweit ich mich erinnere, war das aus Liebe.
  • Kam Land mit? Ich gestehe, ein paar Blütenblätter fielen aus der Hose.
  • Und jetzt werden Mutige gesucht, die das Stöckchen aufgreifen…

    innere Uhr?

    Bis vor kurzem habe ich so etwas wie eine innere Uhr für ein Gerücht gehalten.

    Aber diese Woche hat mir die innere Uhr schon zweimal geholfen.

    Heute musste ich zur Arbeit. Dazu muss ich um 6:30 aufstehen. Ich wache auf. Alles dunkel und ruhig. Will den Wecker checken, wie lange ich noch schlafen kann. Der Wecker ist aus! Kaputt? Stromausfall? Keine Ahnung. Ich quäl mich aus dem Bett und die Küchenuhr zeigt mir 6:29.

    Glück? Zufall? Innere Uhr? Auf jeden Fall war ich pünktlich ;-)

    Diese Woche Dienstag hatten wir einen wichtigen Lauf im Rechenzentrum. Die ersten Ergebnisse kann man um 4:00 sehen. Meine Mitarbeiter haben die Anweisung, bei Problemem sofort anzurufen. Ich wache mal wieder auf. Alles dunkel. Ihr ahnt es schon, es ist genau 4:00. Das macht dann schon großen Eindruck, wenn man so kurz nach 4:00 per Email fragt, ob alles ok ist :-)

    Noch glaube ich an Zufall. Aber ich werde das argwöhnisch beobachten.  Das ist doch nicht normal! *grins*

    Papageno, Römer, Araber und Darth Vader

    Ich bin ja grad so n bissl krank und lungere daheim rum.

    Eine seltene Gelegenheit, mal todkrank von der Couch aus den Sohnemann und Ehefrau zu beobachten. :-)

    Wenn der Zwerg vom Kindergarten nach Hause kommt, wird erstmal die Wii angworfen.

    Und natürlich wird Star Wars Lego gespielt. Da sitzen dann die Zwei wild fuchtelnd mit ihren Nunchucks vorm Fernseher und schicken ihr Helden unerschrocken auf Tour. Da muss man irgendwo (in der Kantine?) wählen, in welche Raum man geht. David will in den Raum VI. Ich frag ihn mal so beiläufig, woher er denn weiß, dass das der Raum Nummer 6 ist. “Steht doch über der Tür” meint der Kleine. “Da steht aber keine 6″ meine ich etwas provozierend zurück (steht nämlich alles in römischen Ziffern). “Das sind eben andere Zahlen” meint der Kleine. Und will jetzt auch gar nicht weiter gestört werden.

    Beim Abendessen hab ich dann nochmal nachgehakt. Ich habe die ersten 10 römischen Zahlen ungeordnet aufgeschrieben und wollte, dass er mal die arabischen dahinter schreibt. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln macht der das, bis auf einen kleinen Flüchtigkeitsfehler, doch glatt (er ist 5! Jahre alt). Wir haben dann noch ein wenig über Römer und Araber und Zahlen erklärt. Aber das war dann nicht mehr interessant. Oder er weiß es schon und sein Vater langweilt ihn nur? Ich hab ja immer etwas Bedenken, wenn er da so in seinen jungen Jahren so viele Stunden vor der Kiste verbringt. Aber offensichtlich schadet es im nicht wirklich. Im Gegenteil.

    Kurz vorm Zubettgehen zappt ehefrau noch so durch die Sender und bleibt bei einer Aufführung der Zauberflöte hängen. David dreht sich bei den ersten Tönen um, guckt ganz verzückt und war durch nichts mehr ins Bett zu bringen. (Er liebt diese Oper und kann schon ganz schön viel mitsingen. Seinem alten Vater erklärt er dann mal kurz, um was es dabei überhaupt geht ;-) )

    Schon sehr interessant, mit was sich der Sohnemann so alles beschäftigt, während man bis spät abends im Büro weilt…

    (merkt man mir eigentlich die stolzgeschwellte Vatersbrust an?)

    Valentinstag

    Jeder redet drüber. Die Medien machen einen Hype draus. Sogar Kollegen fragen mich, ob sie mir was mitbringen sollen aus der Pause, da ich heute keine machen (kann). Selbst Google verhöhnt verwöhnt uns mit einem schönen Bild

    Angeblich haben den Tag ja mal wieder die Amis erfunden. (So zumindest heute morgen ein Kollege) Er wird ja auch FleuropTag genannt. 

    Was weiss man eigentlich drüber? Die üblichen Surfrecherchen ergaben:

    Im 2. Jahrhundert nach Christus gab es wohl einen Heiligen namens St. Valentin. Vermutlich war er Bischof von Terni, einer Stadt in Mittelitalien. Er soll immer wieder heimlich Liebespaaare getraut haben. Aus unterschiedlichsten Gründen war das damlas wohl nicht so einfach. Er starb dann durch Hinrichtung als Märtyrer.

    Und darauf basieren alle Geschichtchen und Bräuche. Selbst das Blumenschenken ist seit Jahrhunderten Brauchtum.

    Unsere heutige Gesellschaft nimmt dann so etwas zum Anlass, um daraus einen blühenden (Wortspiel?) Wirtschaftszweig zu machen. Und tatsächlich findet man Hinweise, dass die Amis und Franzosen das Ganze zu dem heutigen Hype aufgebauscht haben.

    So wenig, wie ich Weihnachten für Geschenke brauche, so wenig brauche ich einen vorgegeben Tag, um Liebe zu zeigen. Schon garnicht mit einem Schuss in die Kassen bestimmer Industiezweige ;-) Dafür benutze ich lieber die anderen 364 Tage Im Jahr…