Wir haben ein paar Regeln, was die Wortwahl in Gesprächen betrifft.
Insbesondere, da ja unser Sohnemann von 7 Jahren ein extrem gutes Gehör hat und alles sofort gegen uns verwendet.
Die Regeln gelten selbstverständlich auch für ihn!
Eines der Unworte ist “Geil”, schießlich gibt es da jede Menge Alternativen.
Vater & Sohn sitzen heute Nachmittag zusammen auf der Couch. Irgendeine Szene vom Goofy-Stunt wird natürlich mit “Voll Geil” kommentiert.
Ich komme quasi soofrt meiner pädagogischen Pflicht nach und räuspere mich laut und empört.
David dreht sich um und meint: “opps, sorry. Für einen kurzen Moment dachte ich, ich wär schon 18″, dreht sich wieder um und guckt schön brav und still den Goofy-Film weiter.
Keine Ahnung, wie lange ich mit offenem Mund da saß…
Hier geht es um das Projekt 42 von Jan und seinem Zementblog. Ähnlich wie das Fotoprojekt 52 (einmal pro Woche ein Bild zu einem Thema einstellen) sollte man zu einem vorgegebenen Thema / Stichwort einmal pro Monat einen Beitrag (eine Antwort eben) verfassen.
Darum wurde als Name “42″ ( die Antwort ) gewählt. Und alleine deswegen muss ich mitmachen.
Die Bedingungen:
Jan gibt einmal im Monat ein Stichwort bekannt, jeder Teilnehmer ist so dazu aufgerufen, spontan einen kleinen, großen, schlichten, komplizierten, witzigen, traurigen, sachlichen, märchenhaften Text – wie immer Einem eben ist – zu verfassen, der sich darum dreht.
Das Thema im Oktober lautet Banken. Wie man das Wort interpretiert, ist, wie immer, jedem selbst überlassen.
Stichwort Banken im Jahre 2010? Na, wer da nicht sofort an Geldinstitute denkt!
Aber ich nicht, mir fällt da neben der zum Sitzen auch die Datenbank ein. Und die findet man heutzutage quasi überall.
Nahezu alles an Informationen wird in Datenbanken abgelegt. Auch dieser Artikel hier. Und die evtl. Kommentare dazu. Darum findet man auch alles relativ schnell und komfortabel wieder.
Diese Tatsachen und ein überquellendes Bücherregal haben mich vor einiger Zeit dazu bewogen, mir eine Buchdatenbank zu entwickeln.
Mann muss dazu auch noch erzählen, dass ich Bücher auch sammle. Und bei ca. 2000 Büchern hat sich da einiges angesammelt. Es kam auch schon mehrfach vor, dass ich mit reicher Beute vom Flohmarkt zurück kam, um dann beim Einordnen in die Regale festzustellen, dass ich das Buch schon habe. Langsam, aber sicher verlor ich den Überblick.
Die fachlichen Voraussetzungen dazu habe ich ja als Informatiker. Und endlich durfte ich mal wieder was hacken.
Ich bin ja grad so n bissl krank und lungere daheim rum.
Eine seltene Gelegenheit, mal todkrank von der Couch aus den Sohnemann und Ehefrau zu beobachten.
Wenn der Zwerg vom Kindergarten nach Hause kommt, wird erstmal die Wii angworfen.
Und natürlich wird Star Wars Lego gespielt. Da sitzen dann die Zwei wild fuchtelnd mit ihren Nunchucks vorm Fernseher und schicken ihr Helden unerschrocken auf Tour. Da muss man irgendwo (in der Kantine?) wählen, in welche Raum man geht. David will in den Raum VI. Ich frag ihn mal so beiläufig, woher er denn weiß, dass das der Raum Nummer 6 ist. “Steht doch über der Tür” meint der Kleine. “Da steht aber keine 6″ meine ich etwas provozierend zurück (steht nämlich alles in römischen Ziffern). “Das sind eben andere Zahlen” meint der Kleine. Und will jetzt auch gar nicht weiter gestört werden.
Beim Abendessen hab ich dann nochmal nachgehakt. Ich habe die ersten 10 römischen Zahlen ungeordnet aufgeschrieben und wollte, dass er mal die arabischen dahinter schreibt. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln macht der das, bis auf einen kleinen Flüchtigkeitsfehler, doch glatt (er ist 5! Jahre alt). Wir haben dann noch ein wenig über Römer und Araber und Zahlen erklärt. Aber das war dann nicht mehr interessant. Oder er weiß es schon und sein Vater langweilt ihn nur? Ich hab ja immer etwas Bedenken, wenn er da so in seinen jungen Jahren so viele Stunden vor der Kiste verbringt. Aber offensichtlich schadet es im nicht wirklich. Im Gegenteil.
Kurz vorm Zubettgehen zappt ehefrau noch so durch die Sender und bleibt bei einer Aufführung der Zauberflöte hängen. David dreht sich bei den ersten Tönen um, guckt ganz verzückt und war durch nichts mehr ins Bett zu bringen. (Er liebt diese Oper und kann schon ganz schön viel mitsingen. Seinem alten Vater erklärt er dann mal kurz, um was es dabei überhaupt geht )
Schon sehr interessant, mit was sich der Sohnemann so alles beschäftigt, während man bis spät abends im Büro weilt…
(merkt man mir eigentlich die stolzgeschwellte Vatersbrust an?)
ehefrau hat mir grad eben das Geschenk des Tages wenn nicht sogar der Woche gemacht.
Die Kiste ist aus!!!! Es läuft weder Sponge Bob, noch Kim Possible oder sonst son Gehirnweichmacher aus dem Kinderfernsehen.
Auch kein Tennis, kein Wintersport oder sonst irgendwas nerviges aus ehefrau’s SportTvBedürfnis.
Ich darf das Wohnzimmer ganz für mich allein für ein paar Minuten unbestimmte Zeit haben!
Einfach nur Ruhe. Und etwas Musik. Die Wahl fiel mir leicht.
Ein wunderschönes Konzert. Dabei bloggt es sich noch einmal so gut! Und danach werde ich den Stapel Bücher in meine Buchdatenbank einpflegen, den ich um mich rum aufgebaut habe. Sind so ca. 100 alte Utopia Classic.
Da hat man(n) doch mal richtig Zeit für alles mögliche…
Ich hab die Zeit mal genutzt und den Stapel Bücher, der noch ungescannt da rum lag, ordentlich eingescannt.
Kind ist im Kindergarten.
Frau auf der Arbeit.
Ist so komisch ruhig hier. Fast schon einsam. Manchmal meine ich im Wohnzimmer so einen vertrockneten Busch, durch den Wind angetrieben, vorbeirollen zu sehen.
Dagen hilft Musik. Heute hab ich mal wieder etwas Jazz aufgelegt.
Das Spektrum war groß:
1-2 Entenbrust
1-3 unbehandelte Orange
1 Bund Schnittlauch
Ca. 1/2 l Orangensaft (entweder frisch gepresst oder wirklich guter mit viel Fruchtfleisch, Valensina oder so)
Salz
schwarzer Pfeffer
1 Becher Crème fraîche
1 Esslöffel Butter
Dann gehts los:
Entenbrust gründlich waschen, trocken tupfen, die Fettseite kreuzweise einschneiden (vorsichtig! nur das fett einschneiden, die Fleischschicht nicht verletzen, da das arme Tier sont trocken wird), salzen und gut pfeffern
Die unbehandelte Orangen waschen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Den Boden einer feuerfesten Form mit Orangenscheiben auslegen. Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden
Die Entenbrust mit der Fettseite nach oben auf die Orangenscheiben in die Form legen. Mit den restlichen Orangenscheiben bedecken. Schnittlauch drüber streuen, mit Orangensaft auffüllen, bis von der Ente nix mehr zu sehen ist. Mindestens vier Stunden in den Kühlschrank und marinieren lassen. Besser noch über Nacht
Dann das Fleisch aus der Marinade nehmen gut trocknen und bei großer Hitze von allen Seiten kurz anbraten, bis eine schöne braune Farbe entstanden ist. An der Ente sollten beim Anbraten keine Schnittlauchröllchen mehr haften, die werden beim anbraten schwarz und verderben den Geschmack der Soße!
Backofen auf 220 °C vorheizen.
Die Marinade in eine Schüssel abgießen (brauchen wir noch! )
Den Boden der feuerfesten Form mit den Orangenscheiben ausgelegt lassen. Das Fleisch mit der Fettseite nach oben in die Form geben und ca. 30 – 40 min garen. Ab und zu das heraustretende Fett und Saft abschöpfen (Kann in die Schüssel zur Marinande!), das Fleisch sollte relativ trocken auf den Orangenscheiben liegen.
In der Pfanne, in der die Entenbrust angebraten wurde, die Marinade und den abgeschöpften Fleischsaft geben und aufkochen. Das ist bestimmt 0,5 – 0,75 Liter. Stark Einkochen lassen
Wenn die Ente fertig ist, aus dem Backofen nehmen und warm stellen. Wie beim Steak etwas ruhen lassen, damit sich der Saft wieder im Fleisch verteilt. So wirds schön saftig. 5-10 minuten kann das Ruhen lassen gern dauern.
Während sich die Ente ausruht, kann man noch die restliche Flüssigkeit aus der Form in die Pfanne geben. Ob Fett von der Ente abgeschöpft werden muss, kommt auf das Tier an. Manche Brüste strotzen nur so vor Fett, Andere geben kaum Fett ab. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und in die Soße geben. Gut umrühren.
Kurz vor dem Servieren die Crème fraîche in die Soße rühren.
Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit der Soße servieren
Jetzt ist hoffentlichleises verdauen relaxen auf der Couch angesagt
Jetzt bleibt der Welt wohl nichts mehr aus dem Leben der Schneiders verborgen
ehefrau hat heute ihren Blog in Betrieb genommen. Angelegt hatten wir den ja schon im April. Dann dümpelte das so vor sich hin…
Aber nachdem ich so rumgemault hab, dass sie ausgerechnet in meinem Sporthasserbeitrag nen Liveticker-kommentar schreibt, hat sie das eben mal umgesetzt. Respekt! Sieht doch schon mal ganz gut aus. Ob ich da all zu gut dabei wegkomme, werden wir ja sehen. ich hab n breites Kreuz
Warum hört niemand auf mich? Ich will es sonnig und genau! 25° warm haben. Kein Regen mit 16° und auch keine schwüle Hitze mit 36°. So schwer kann das doch nicht sein?
Genug gejammert. Schön wars auch heut. Wir (95% ehefrau, 3% David und 2 % ich) haben immerhin mal unser neu erstandenes Zelt aufgebaut. Wir benötigen das ja dringend fürs CM07 . Das steht jetzt da im Garten rum und wartet auf Übernachtungsgäste. ehefrau, David und Rübe wollen das morgen Nacht mal Probewohnen. Hier noch ein paar Fotos der Architekten:
Und dann haben wir noch zu dritt ToysRus überfallen. Da ist uns dann was tolles in die Hände gefallen:
Lass Two-Face nicht entkommen!
Two-Face™ versucht, in einem gestohlenen Geldtransporter voller Geld zu entkommen – da hilft nur noch eins: rein ins Batmobil! Bevor du die Batmobil-Rakete abfeuern und Two-Face das Fliegen lehren kannst, musst du den Schüssen der Geheimwaffen des Transporters ausweichen
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