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Du bist tot
von Charles Stross

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(Stand 22.08.2011):


Inner Game Golf
Die Idee vom Selbstcoaching
von W. Timothy Gallwey

Die Mauern des Universums
von Paul Melko

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reaktivieren oder einstampfen?

hmmmm

ist ja ziemlich tot hier  

Soll ich den Blog einstampfen?

schon ganz schön lange her. Ca. 1,5 Jahre. Das ist sehr viel Zeit heut zu Tage. ;-)

Was war denn so los?

Ich war öfters mal krank, aber nie hatte ich beide Arme gebrochen, so dass ich nicht schreiben konnte.

Meine Interessen haben sich “etwas” verschoben. Quasi nimmt Golf den Löwenanteil meiner Freizeit ein. Und ich geniese es. Da habe ich ja immerhin ab und an was geschrieben: Just Golf . Aber dort geht es eben immer nur um Golf.

Gelesen habe ich in den letzten 2 Jahren so gut wie nichts. Zumindest kein Buch. Wer mich kennt, kann sich das sicher kaum vorstellen.

Aber die beste ehefrau der Welt hat es geschafft. Zum letzten Geburtstag (Juli) hat sie mir ganz frech zwei Bücher geschenkt. Ich kann ja die Bücher nicht unhöflich links liegen lassen und mich meinem nixtun hingeben.

Also habe ich in den letzten Tagen zwei Bücher weggefressen. Und es hat funktioniert. Ich habe Lust auf mehr.

Und selbstverständlich werde ich kurz über die Bücher berichten. Und auch meinen SUB (Stapel Ungelesener Bücher) überarbeiten.

Und hier mal ein wenig aufräumen. Dann habe ich sicher auch wieder eher mal Lust auf den einen oder anderen Artikel…

gelesen: Spektrum

Spektrum

Roman

Klappentext

Als die Menschen eines Tages ein von Außerirdischen installiertes Teleportationssystem entdecken, beginnt für Privatdetektiv Martin Dugin das Abenteuer seines Lebens: Denn dieses System ermöglicht es, in Sekunden die Abgründe zwischen den Planeten der Galaxis zu überwinden. Eine perfekte Möglichkeit also für jene, die den Zuständen auf der Erde entfliehen wollen – aus welchen Gründen auch immer … Vom Autor der Bestseller “Wächter der Nacht” und “Wächter des Tages” – das mehrfach preisgekrönte Science-Fiction-Meisterwerk. Ein atemberaubender Trip durch die Galaxis, mit dem Sergej Lukianenko seinen Ruhm als bester russischer Fantastik-Autor der Gegenwart begründete.Mit Bonusmaterial.


Spektrum von Sergej Lukianenko ist 700 Seites starkes Werk, das für sieben Romane gereicht hätte.

Warum sieben? Weil wir sieben verschieden Welten kennen lernen dürfen, die, owohl nur auf wenigen Dutzend Seiten jeweils beschrieben, viel Lust auf mehr machen. Lukianenko wandelt oft auf schmalem Grat der Philosophie, sinniert über  das Leben und Sterben, über Verstand und Nicht-Verstand und vergisst dabei nicht, einen spannenden Faden durch die Themenvielfalt seines Romans zu führen.

Natürlich kann er es sich nicht verkneifen sein Russland immer wieder sehr positiv ins rechte Licht zu rücken ;-) So habe ich einiges über kulinarische Kleinode und russische Kultur und Geschichte im Allgemeinen kennen gelernt. Schon fast nach dem Roman “Es muss nicht immer Kaviar sein”

Und jetzt weiss ich es ganz sicher. Der Russe trinkt nicht nur, er säuft! Was in diesem Roman gesoffen wird, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht als Alkohol zu mir genommen (Ich bin aber auch dafür kein gutes Beispiel ;-) )

Alles in Allem hat der Roman viel Spass gemacht


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

mal was anderes lesen…

Ich les ja grad Spektrum von Sergej Lukianenko. Der Roman ist spannend, interessant geschrieben und ich hab schon mehr als 200 Seiten gelesen. Ich freue mich zwar auf weitere 520 Seiten, aber langsam gehen mir die Mammutromane auf den Keks. Mit Spektrum habe ich ja Glück, das macht Spass zu Lesen. Aber [limit] zB ödet mich nach 150 Seiten an, dann muss man nicht nur noch 100 Seiten “überstehen” um das Buch zu beenden, nein, man darf sich noch durch fast 1000 Seiten weiter quälen.

Letztes Wochenende haben wir ja unsere Wohnzimmerbücherwand (im Untergeschoss gibt es auch noch eine ;-) )vergrößert und die überladenen Regalbretter mal etwas entlastet und alles neu sortiert (also ich hab die Regale aufgebaut und ehefrau hat umsortiert) Bei der Gelegenheit habe ich mich der SZ-Bibliothek (Angeregt durch das Beispiel der italienischen Tageszeitung “La Repubblica” bot die “Süddeutsche Zeitung” von März 2004 bis Februar 2005 jeden Samstag einen Roman bzw. eine Novelle aus dem 20. Jahrhundert an – insgesamt 50 von der Feuilletonredaktion ausgewählte Bände. Davon wurden 11,3 Millionen Exemplare verkauft.) erinnert. Da waren zwar relative dünne, aber dafür auch interessante Lesevergnügen dabei. Und die Serie (bin halt auch Sammler) wollte ich eh immer schon mal vervollständigen.

Also habe ich mir den Marketplace von Amazon mal vorgenommen und mal wild um mich bestellt.

Meine Ausbeute:

Der Liebhaber von Marguerite Duras
Deutschstunde von Siegfried Lenz
Traumnovelle von Arthur Schnitzler
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter von Peter Handke
Amerika von Franz Kafka
Der Untergeher von Thomas Bernhard
Katz und Maus von Günter Grass

Dadurch wächst zwar mein SUB (Stapel ungelesener Bücher) erheblich an, aber die nasskalten Wintertage kommen ja bestimmt noch auf uns zu

gelesen: Die Würfel Gottes

Die Würfel Gottes

Thriller

Klappentext

David Swift, Professor an der Universität von Columbia, wird zu seinem ehemaligen Mentor, dem Physiker Hans Kleinmann, gerufen. Der alte Mann ist brutal überfallen worden und kämpft nun im Krankenhaus um sein Leben. Als Swift an sein Bett tritt, flüstert Kleinmann ihm eine kryptische Zahlenfolge sowie zwei Wörter auf Deutsch ins Ohr: “Einheitliche Feldtheorie”- dann stirbt er. Swift glaubt, dass sein alter Lehrer, der vor fünfzig Jahren Assistent von Albert Einstein war, halluziniert hat. Zeit seines Lebens hat Einstein nach der einheitlichen Feldtheorie gesucht, einer Universalformel, die sämtliche Naturkräfte erklären könnte- allerdings auch die Entwicklung schrecklicher neuer Waffen ermöglichen würde. Einsteins Forschung auf diesem Gebiet blieb vergeblich- oder doch nicht?
Kurz darauf merkt Swift, dass er verfolgt wird. Und er ahnt nun, dass die Zahlen, die Kleinmann ihm nannte, tatsächlich Hinweise auf die Einstein’sche Weltformel sind. Dank der Hilfe der gutaussehenden Physikerin Monique Reynolds gelingt es Swift zunächst, seine Verfolger abzuhängen. Aber nicht nur das FBI, sondern auch ein russischer Söldner, dessen Auftraggeber sich nicht zu erkennen geben, will die Formel mit aller Macht in seinen Besitz bringen. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht-


Die Würfel Gottes von Mark Alpert ist genau die Art von Roman, nach der ich gesucht hatte. Ich musste den un bedingt zu Ende lesen. Kost es, was es wolle. Dann schlafe ich halt nur 4 Stunden, egal.

Ganz sicher ist das keine große Literatur. Zu sehr lehnt er sich an Dan Brown und Kollegen an. Aber es war spannend. Und amüsant wie er FBI, Regierung und Armee der USA wohl nicht mag und entsprechend schlecht und unsympathisch aussehen lies. Der große Unterschied zu Brown sind die wissenschaftlichen Hintergründe. Ich setze mich seit ca. 15 Jahren populärwissenschaftlich mit Einsteins Theorien und der Stringtheorie auseinander. Daher kann ich schlecht beurteilen, wie die wissenschaftlichen Ausflüge auf Leser wirken, die sich damit noch nicht auseinaander gesetzt haben. Ich fand das Klasse. Ok, die einheitliche Feldtheorie war dann etwas zu einfach, aber was soll man auch in einem Thriller mehr daraus machen ohne die Leser zu vergraulen.

Wer will schon was über Brane (abgeleitet von Mebranen, die für den zweidimensionalen Raum gelten) die liegen wie Folien in einem übergeordneten Raum, jede Brane stellt ein Universum dar), sterile Neutrinos, die durch Extradimensionen fliegen und von Brane zu Brane wandern können (Wurmloch?) lesen?

Der Autor Mark Alpert studierte Astrophysik und Literatur. Hauptberuflich arbeitet er als Redakteur des populären Wissenschaftsmagazins Scientific America. Da hat er gelernt, komplexe Themen so aufzubereiten, dass wir es auch lesen können ;-)

Sein nächstes Buch werde ich mir auf jeden Fall kaufen. Das ist doch mal eine Auszeichnung


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Projekt 42: Bank(en)

Hier geht es um das Projekt 42 von Jan und seinem Zementblog. Ähnlich wie das Fotoprojekt 52 (einmal pro Woche ein Bild zu einem Thema einstellen) sollte man zu einem vorgegebenen Thema / Stichwort einmal pro Monat einen Beitrag (eine Antwort eben) verfassen.
Darum wurde als Name “42″ ( die Antwort ) gewählt. Und alleine deswegen muss ich mitmachen.

42=

Die Bedingungen:

Jan gibt einmal im Monat ein Stichwort bekannt, jeder Teilnehmer ist so dazu aufgerufen, spontan einen kleinen, großen, schlichten, komplizierten, witzigen, traurigen, sachlichen, märchenhaften Text – wie immer Einem eben ist – zu verfassen, der sich darum dreht.

Das Thema im Oktober lautet Banken. Wie man das Wort interpretiert, ist, wie immer, jedem selbst überlassen.

Stichwort Banken im Jahre 2010? Na, wer da nicht sofort an Geldinstitute denkt!

Aber ich nicht, mir fällt da neben der zum Sitzen auch die Datenbank ein. Und die findet man heutzutage quasi überall.

Nahezu alles an Informationen wird in Datenbanken abgelegt. Auch dieser Artikel hier. Und die evtl. Kommentare dazu. Darum findet man auch alles relativ schnell und komfortabel wieder.

Diese Tatsachen und ein überquellendes Bücherregal haben mich vor einiger Zeit dazu bewogen, mir eine Buchdatenbank zu entwickeln.

Mann muss dazu auch noch erzählen, dass ich Bücher auch sammle. Und bei ca. 2000 Büchern hat sich da einiges angesammelt. Es kam auch schon mehrfach vor, dass ich mit reicher Beute vom Flohmarkt zurück kam, um dann beim Einordnen in die Regale festzustellen, dass ich das Buch schon habe. Langsam, aber sicher verlor ich den Überblick.

Die fachlichen Voraussetzungen dazu habe ich ja als Informatiker. Und endlich durfte ich mal wieder was hacken.

Das Ergebnis kann man sich hier betrachten.

Wenn man auf der Startseite ist, kann man sich mit der Taste F5 (aktualisieren im Browser) immer wieder ein zufälliges Buch im Detail anzeigen lassen.

Ach ja, es sind dort nicht nur meine Bücher, sondern auch die Bücher von meiner Frau und meinem Sohn abgespeichert.

gelesen: Next

Next

Roman

Klappentext

Ein rasanter Gen-Thriller, hochbrisant und brandaktuell

Drei Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. Drei Milliarden, um die er von der Universitätsklinik in L. A. betrogen wurde. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt, und verkauften die Rechte daran an BioGen Research Inc., ohne Burnets Einverständnis einzuholen. Doch eines Tages sind alle Zelllinien im Labor kontaminiert und Geschäftsführer Diehl bleibt nur eine Chance, um die BioGen vor dem Konkurs zu retten: Er muss Burnet erneut Gewebe entnehmen, doch der ist schon auf der Flucht


Next von Michael Crichton ist der bisher schlechteste Roman, der mir von Crichton unter die Augen gekommen ist.

Der Autor hatte ein Anliegen: Er weiss viel über Genetik und das muss jetzt unter die Leute gebracht werden. Dazu hat er das Buch missbraucht. Viel zu viele Handlungsstränge dümpeln paralell dahin, um entweder im Nichts zu verschwinden oder in geradezu an den Haaren herbeigezogenen Zufällen zusammen zu laufen. Er hätte besser einen Band mit Kurzgeschichten schreiben sollen. Einer der wenigen Lichtblicke war der transgene Papagei.  Die Dialoge waren wirklich köstlich. 

Fazit: In einer langweiligen Woche kann man das locker nebenher lesen (Wie man eben manchmal eine Zeitschrift durchblättert). Es bleibt aber ein fader Nachgeschmack über die verschenkte Zeit.


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

gelesen: Ein König für Deutschland

Ein König für Deutschland

Roman

Klappentext

Vincent Wayne Merrit, ein US-Amerikaner deutscher Abstammung, kann vielem widerstehen, aber keiner Herausforderung, seine Fähigkeiten als Programmierer unter Beweis zu stellen. Auch nicht, als er im Herbst 2000 beauftragt wird, mal eben ein Programm zu schreiben, mit dem man über Wahlcomputer abgegebene Stimmen fälschen könnte. Nur ein Prototyp, heißt es, zu Studienzwecken. Noch ahnt niemand, dass den USA die umstrittensten Präsidentschaftswahlen aller Zeiten bevorstehen. Kommt Vincents Programm zum Einsatz, um George W. Bush an die Macht zu bringen? Vincent weiß es nicht, aber die Hinweise mehren sich … Acht Jahre später wird Vincent erpresst, noch einmal ein solches Programm zu schreiben. Um sich abzusichern, schickt er alles heikle Material nach Deutschland, zu seinem Vater Simon König. Bloß versteht der nichts von Computern und begreift deshalb erst, als er mit ein paar jungen Computerfreaks und Wahlcomputergegnern zusammenkommt, was das alles bedeutet. Gemeinsam entwickeln sie den Plan, eine Partei zu gründen, damit die Wahlen zu gewinnen und auf diese Weise die Gefährlichkeit von Wahlmaschinen zu entlarven. Und was könnte absurder sein als eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie? Es kommt, wie es kommen muss: Simon König gewinnt. Doch warum den Schwindel aufdecken? Warum nicht wirklich König von Deutschland werden?

Ein König für Deutschland von Andreas Eschbach ist mal wieder ein Buch, bei dem man es kaum erwarten kann endlich umzublättern. Obwohl…

Tja, was stört mich eigentlich? Stellenweise drängt sich auf, der Autor möchte unbedingt bestimmte Gedanken und/oder Fakten unter das Volk (uns Leser) bringen und knüpft um diese Gedanken/Fakten mit viel Mühe eine Handlung. Noch nie habe ich so viele Fußnoten in einem Roman gesehen. Wenn ich jedem Hinweis auf die Quelle folgen wollte, wäre ich auf Wochen hinaus beschäftigt.

Zunächst geht er darauf ein, warum eigentlich der Normalsterbliche, Nicht-IT-ler, Computern vertraut. Dann läßt er sich relativ ausführlich über den Bushwahlkampf und den Unstimmigkeiten mit den Wahlcomputern (natürlich mit jeder Menge Quellenangaben) aus.

Er begibt sich sich sogar auf das Eis und versucht der Leserschaft zu erklären, wie man Wahlcomputer manipulieren kann. Für mich sehr interessant, ob jeder damit was anfangen kann, kann ich nicht beurteilen.

Und das Lehrbuch geht weiter. Ich habe gelernt, wie einfach man in Deutschland eine Partei gründen kann. Sehr interessant fand ich übrigends die Pressekonferenzen, in denen Herr König seine oftmals radikalen Gedanken zu Wirtschaft und Bildung zum Besten gibt. Da gab es , ähnlich wie bei Eine Billion Dollar, viel Stoff zum Nachdenken.

Mehr will ich über den Inhalt nicht verraten. Es war auf jeden Fall mal wieder ein Lesevergnügen!

Und das Buch während des Wahlkampfes zu Lesen und am Wahlabend zu Beenden gab dem Ganzen etwas nahezu beängstigendes “Reales”


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Buchdatenbank wieder online

Seit heute ist auch endlich wieder meine Buchdatenbank online.

953 Autoren 152 Verlage 1520 Bücher
42 Genre 1245 Kurzgeschichten 1504 Cover

sind bis jetzt eingepflegt. Seit mehr als 12 Monaten liegt das Projekt brach, muss da mal wieder ran…

gelesen: Die Pythagoras-Morde

Die Pythagoras-Morde

Roman

Aus der Amazon.de-Redaktion:

Der Argentinier Guillermo Martinez hat mit Die Pythagoras-Morde einen philosophischen Kriminalroman vorgelegt, der den Leser in die mystische Welt der Mathematik entführt. Ein junger argentinischer Mathematiker wird zusammen mit seinem Professor während seines Stipendienaufenthaltes in Oxford in die Aufklärung einer Reihe von Morden verwickelt. Beim ersten Opfer handelt es sich um seine Vermieterin, die aufgrund ihrer Krebskrankheit an den Rollstuhl gefesselt war. Auch bei den anderen Opfern handelt es sich vornehmlich um alte, kranke und gebrechliche Menschen. Und es gibt eine weitere Gemeinsamkeit: An jedem Tatort finden sich kryptische Symbole und Nachrichten. So war das erste Opfer laut eines Zettels “Nummer eins in der Reihe”. Professor Seldom beginnt, zusammen mit seinem Zögling, nach dem Täter zu suchen. Dabei ermitteln die beiden hauptsächlich innerhalb einer Gruppe von Mathematikern in Oxford, die zunächst den Eindruck einer friedlichen, verschlossenen Welt macht.Doch natürlich ist nichts wie es scheint, und sowohl die Protagonisten wie auch der Leser werden mehrfach in die Irre geleitet und immer wieder aufs Neue überrascht. Martinez ist es gelungen, in der Handlung das Mysterium der Mathematik, die Philosophie, die Magie und die Logik miteinander zu verbinden und somit einen Roman zuschreiben, der weit über einen Krimi hinausgeht. Die Pythagoras-Morde ist ebenso ein Essay über die Grenzen des menschlichen Verstehens, voller Anspielungen und philosophischem Einfallsreichtum Hier wird dem Leser intellektuell weitaus mehr abverlangt als das eindimensionale “Wer war der Täter?” des handelsüblichen Rätselkrimis, sich auf die Welt des Guillermo Martinez einzulassen bedeutet sicherlich für jeden eine Herausforderung. –Nathalie Schwering

Die Pythagoras-Morde von Guillermo Martínez ist ein außergewöhnliches Buch.

Die Handlung fließt ruhig dahin, ohne jemals die für das Genre üblichen, emotionsgeladene roten Fäden zu weben.

Sicher, menschliche Abgründe und tiefe Gefühle werden beschrieben. Aber das Ganze mit der unpersönlichen Präzision der Mathematik. Der Erzähler ist zwar mitten drin im Geschehen, beschreibt das alles aber, als würde er die Geschichte von Außen betrachten.

Tja, und wer gerne lange Indizien-Ketten logisch weiter verknüpft, sich für Mathematik im Allgemeine interessiert, wem “Fermat” etwas sagt, wer sich gerne mit Reihen beschäftig, den erwartet hier ein besonderes Lesevergnügen.

Theorem des Papageis war ja eher ein Spaziergang durch die Geschichte der Mathematik. Hier geht es eher um Logik, Paradoxien und sicher auch um Philosophie.

 


Ich habe gelesen

Ich werde lesen

Gelesen: Sternenschatten

Sternenschatten

Roman

Klappentext:

Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt: den Vertreter einer Reptilienrasse, die sich gegen die in der Galaxis herrschende Macht – das sogenannte “Konklave” – verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Doch sein Passagier hat andere Pläne: Er verlangt ein Treffen mit Andrej Chrumow, Pjotrs 72-jährigem Großvater, der auf der Erde lebt. Doch warum gerade mit ihm? Und wie soll Pjotr unbemerkt zur Erde gelangen?

 

Sternenschatten von Sergej Lukianenko ist die nahtlose Weiterführung von Sternenspiel.

Um es vorweg zu nehmen, auch der zweite Teil liest sich ebenso flüssig und spannend wie der erste Teil.

Es wird alles geboten, was ich schon lange bei all den vielen Neuerscheinungen vermisst habe:

  • Phantasievolle Welten,
  • überraschende Technik,
  •  ein roter Faden (das ist ja leider nicht mehr so oft der Fall) und
  • viele Facetten außerirdischen Lebens.

Alles immer gespickt mit Menschlichkeit und gnademlosen offen legen von totatlitären Ideen bzw. Systemen.

Hier blitzt wohl doch die russische Herkunft durch. Lukianenko ist Psychater vom Ursprung her und dringt mit diesem Wissen tief in die menschliche Psyche vor. Das hört sich langweilig an, ist aber absolut spannend umgesetzt.

Der Roman hat dann auch noch ein nicht unbedingt vorhersagbares Ende. Pures Lesevergnügen eben.


Ich habe gelesen

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