Privatfernsehen endlich vor dem Aus?
Tja, in den wirtschaftlich schweren Zeiten, in denen wir uns befinden, wird eben auch an der Werbung gespart.
Das verspürt auch so ein toller Konzern wie ProSiebenSat.1 Media.
Und die haben eine tolle Idee
. Die lassen sich ihr Programm in Zukunft bezahlen. Also Gebühren dafür was die Senden wollen. Wow! Ich bin echt mal gespannt, wer für die Talk und Gerichtshows etwas bezahlen wird. Die Börse hat entsprechend darauf reagiert.
Im Prinzip eine gute Idee. Bei dem Müll, der einem kostenfrei zur Verfügung steht, würde ich sehr gerne einige Euros pro Monat locker machen, um etwas “vernünftiges” zu sehen. Genauer will ich es gar nicht umschreiben. Aber ob die jetzige Zielgruppe der ProSiebenSat.1 Media dafür auch bereit ist? Ich kann es mir nicht vorstellen. Ergo: Bald gibt es ProSiebenSat.1 Media. nicht mehr.
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*pruusst* Die sind schneller aus dem Programmspeicher gelöscht, als denen lieb ist. Die GEZ finanzierten Sender genügen völlig, wenn der Schmus extra Geld kosten soll. Nahezu alle Serien gibt es 6-8 Monate nach deren Absetzung auch als DVD und dann sogar ohne Werbung. so what?
Ach, das kommt nie zur Ausführung, die wollen wahrscheinlich bloß ins Gespräch kommen und wie man sieht, funktioniert das an der Börse auch.
Mein Fernseher ist gerade am kaputt gehen (An-Aus-Schalter hinüber und mehr). Wenn der dann endgültig Schrott ist, werde ich mir keinen neuen anschaffen. Muss ich halt meine DVDs am Rechner gucken.
Um nochmal zum Thema zurückzukommen: ich sehe das Fernsehen in einer Krise, insbesondere das Privatfernsehen, wie man an den gleichen Formaten auf allen Sendern sieht (Auswandern, Casting, Kochen, Heimwerker, Erziehung etc reihum). Und mit dem Internet werden immer mehr Leute darauf aufmerksam, dass es mehr als nur 12 verschiedene Serie außerhalb Deutschlands gibt und dass man DVDs günstig und Jahre vorher im Ausland kaufen kann.
Ich würde Pro7 höchstens bezahlen, wenn sie mir hoch und heilig versprechen, ab sofort nur noch das Testbild zu senden anstelle des Schmarrns, den man zur Zeit den Programmzeitschriften entnehmen kann.
