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Und ein Tiger fiel vom Himmel

Derzeit wird im Netz dauernd darüber geschrieben, welchen Platz muss wer im aktuellen Turnier erreichen um die Nummer 1 der Weltrangliste zu werden.

Das ist alles sehr spannend. Und ich freue mich auch wirklich sehr für Martin Kaymer.

Wenn man sich die letzten 52 Wochen der Weltrangliste anschaut, sieht man das Auf und Ab der Ranglistenplätze:

Aber die Ranglistenplätze erzählen uns nur einen Teil der Geschichte. Wenn man sich Entwicklung der ” avg.Points ” anschaut, sieht man sehr schön, dass das Feld noch vor einem Jahr auf den Plätzen 2-9 eng zusammen lag, der Ranglistenerste aber scheinbar uneinholbar weit weg war:

Auf meinen Seiten habe ich noch einen Spielervergleich eingebaut. Die Daten habe ich ab 1.1.2009 gespeichert:

Wenn ich Martin Kaymer mit Lee Westwood vergleiche, sehe ich nicht viel aufregendes. Die Jungs haben sich beide in den letzten 2 Jahren prächtig entwickelt und spielen hervorragendes Golf:

Aber welchen Superlativ soll ich für Tiger finden, wenn Lee & Martin Weltklasse spielen? Gab es vor 1,5 Jahren tatsächlich keine ernsthaften Konkurrenten?

Phil Mickelson kam auch nie wirklich dran. Als er die Chance hatte, wurde er selbst von gesundheitlichen Problemen massiv beeinflusst. Er kam nie wirklich an Tiger ran.

Ganz sicher will ich die Leistung von Martin & Co. nicht schmälern. Aber diese Spannung an der Weltspitze ist nur möglich geworden, weil Tiger so massiv abgestürzt ist, Sonst würden sich Martin & Co “nur” um den 2. Weltranglistenplatz schlagen ;-)

Es gibt ja den tollen Spruch “Golf findet vor allem im Kopf statt“. Tiger demonstriert die Wahrheit dieser These auf wirklich beeindruckende Weise. Weder wurde ihm etwas amputiert, noch hat er sonstwelche gesundheitliche Einschränkungen. Von meiner Couch aus sieht das zumindest so aus.

Was aber wird passieren, wenn er sich mental wieder in den Griff bekommt? Diese Spannung ob Tiger sich wieder fängt  ist neben den tollen Leistungen von Martin das Highlight von 2011.

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Kaymer gewinnt ungefährdet “Race to Dubai”

Obwohl Graeme McDowell die letzten Wochen für uns alle rechts spannend inszenierte, hat Martin Kaymer heute ungefährdet das “Race to Dubai” gewonnen.

McDowell konnte nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und wurde gemeinsam mit Kaymer geteilter 13.

Leider konnte Martin gestern und heute nicht wirklich zeigen, zu was er fähig. Das schmälert aber nicht im Geringsten seine tolle Leistung für dieses Jahr.

Stand 28.11.2010

Rank Player Prize Money
1. KAYMER

Martin

€4,461,011
2. MCDOWELL

Graeme

€3,896,996
3. WESTWOOD

Lee

€3,222,423
4. POULTER

Ian

€3,027,008
5. MOLINARI

Francesco

€2,799,692
6. KARLSSON

Robert

€2,296,486
7. ELS

Ernie

€2,261,607
8. SCHWARTZEL

Charl

€2,207,965
9. JIMÉNEZ

Miguel Angel

€2,179,418
10. OOSTHUIZEN

Louis

€2,070,763

Quelle

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Martin Kaymer doch nicht Nummer 1

und ich bin froh drum.

Ok, es ist Sonntag morgen 8:45 womöglich noch etwas zu früh für mein Statement.

Was Martin die letzten 2 Jahre geleistet hat ist einfach unglaublich. Und jetzt auf Platz 3 der Weltrangliste.

Wie bereits gesagt, ich bin ganz froh, dass er sehr wahrscheinlich das Andalucia Valderrama Masters nicht gewinnt.

So kann er die kommende Saison ganz in Ruhe angehen und sich aus relativ sicherer Entfernung anschauen, was die Medien mit dem neuen Weltranglistenersten Westwood anstellen werden.

Für mich hat Martin Kaymer 2010 weit mehr geleistet als man erhoffen durfte. Das erreichte muss erst mal gefestigt werden, das alleine wird schon schwer genug werden.

Auf jeder Tour gibt es zahlreiche Beispiele von Spielern, die relativ gut in ihre Profilaufbahn gestartet sind und jetzt jährlich um die Tourkarte kämpfen müssen.

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