Posts Tagged Chip
Wintertraining
Posted by Hape42 in Chip, ohne Driving Range möglich, Putten, Standard-Chip, Training on November 11th, 2010
Sturm, Regen und niedrige Temperaturen halten mich Weichei weit vom Platz oder Range fern.
Kälte allein nehm ich ja auf mich, aber Nass dabei zu werden ist nicht so mein Ding.
Also bleibt mehr oder weniger nur das traute Heim.
Jetzt sind Ideen oder gar Erfahrungen gesucht, was man in den eigenen vier Wänden so alles sinnvoll trainieren kann!
Ich habe mir bei Golfhouse eine Matte und ein Netz gekauft.


Damit kann ich wenigstens im Keller Chips trainieren. Bis auf ca. 5 Meter Entfernung versuche ich von der Matte mit SW, PW, 9 oder 8 ins Netz zu treffen. Nicht sehr aufregend, aber immerhin.
Wenn ich ganz verzweifelt bin, lege ich meine Puttingmatte aus

Hat einer der Besucher hier für mich noch ein Tip, was man alles sinnvoll in den eigenen vier Wänden trainieren kann?
Wo ist eigentlich hinten?
Heute im Training:
mein schwierigster Schlag ist der Pitch; was liegt da näher, als das mal mit meinem Pro konkret anzugehen.
Wir üben das ein wenig von der Matte, aber es will so gar nicht klappen.
Also rein zur Videoanlage.
Aufschwung, Abschwung, Treffen, Durchschwung
Der Ball geht irgendwohin, aber nicht dahin, wo er hin soll
Trainer meint, ich wäre vor dem Ball, das wär ja klar, was da passiert. Ich soll hinter dem Ball bleiben.
Hä? Ich war ganz klar hinter dem Ball…
Nach ein paar Versuchen und Ratlosigkeit meinerseits. (Ich wäre vorne, soll aber hinten sein; ICH BIN ABER HINTEN grrr)
Also nochmal, alles in Slow Motion.
Er führt mich. Erst Aufschwung. mach ich super. Dann Abschwung. Es fühlt sich an, als werden mir gleich alle Knochen im Arm gebrochen. Ich soll lockerer sein. Ich bemüh mich, aber es wird nix. Er macht’s mir nochmal vor. Und dann, plötzlich wie aus heiterem Himmel, wird es mir klar. Sein “hinten” ist ganz woanders als mein “hinten”.
Ich steh am Ball und will den Ball nach vorne schlagen. Also nach links als Rechtshänder. Links = Vorne, rechts = Hinten.
Er steht seitlich von mir und sieht, wie ich den Schläger im Aufschwung nach hinten nehme und im Abschwung die Schwungebene nach vorne verlasse und quasi von aussen nach innen auf den armen Ball schlage.
Nachdem wir da drüber mal geredet haben, ging es plötzlich besser.
Und nach ein paar Übungen machte der Ball was er machen soll.
Wie einfach die Welt ist, wenn man sich mal auf ein gemeinsames Koordinatensystem geeinigt hat.


Letzte Kommentare