Auf dem 18-Loch Platz in Hummelbachaue war am 3.6.2011 bei schönem Wetter ein Turnier. Naja, es war sehr, sehr windig, aber fast strahlend blauer Himmel.
Ich war früh genug da, viel Zeit um mich ganz gemütlich einzuspielen. Erst ein wenig kurzes Spiel, ein wenig Putten, dann etwas langes Spiel. Irgendwie war ich nicht fit. Die Bälle flogen nicht so richtig, alles war irgendwie verkrampft.
Gut, ich hatte die 2 Nächte davor kaum geschlafen und bei der Hitze mal eben 700 km im Auto verbracht. Aber ich bin ja noch jung, dass kann man weg stecken.
Der erste Abschlag mit dem Driver war etwas zu weit rechts, lag aber noch am Fairwayrand. Den nächsten Schlag habe ich etwas nach links verzogen, aus dem Wald gab es kein Weg aufs Grün. Ich musste zurück aufs Fairway chippen. Jetzt noch ein Pitch über den Bunker. Der gerät viel zu lang, der Ball liegt unspielbar im Gestrüpp
Strafschlag, besser legen, chippen und Gott sei Dank nur ein Putt retttet mir einen Punkt auf dem Stableford-Konto.
Das waren aber die guten Nachrichten
Es ging rasant bergab
Ich erspar mir und euch die Beschreibung weiterer Bahnen
Es gab wirklich heftige Sturmböen, die für mich jede Längenberechnung fast unmöglich machten. Die Grüns waren so trocken gebacken, da blieb kein Ball liegen.
Und es kam so ziemlich alles an schlechtem Spiel zusammen, was man sich so vorstellen kann:
Einmal 4 Versuche aus dem Fairwaybunker!!! (und ich lag nicht am Rand!)
an einem Par 5 endlich mal mit dem 4. auf dem Grün, brauche ich noch 4!!! Putts
ansonsten habe ich jedes! Wasserhindernis bzw. Ausgrenze mitgenommen.
Und ich fand auf der Runde kein Mittel dagegen. Wenn ich wenigstens nervös gewesen wäre. Oder betrunken. Aber ich hatte einfach nur
- einen rabenschwarzen Tag kombiniert mit
- widrigen Umständen (Sturmböen),
- Pech (3 mal lag mein Ball unspielbar am Fairwayrand an einem Baum, 2 mal an der Bunkerwand so tief eingegraben, dass man den Ball grad noch erkennen konnte) und
- Fehlentscheidungen (ich sollte mehr für unspielbar erklären und den Strafschlag akzeptieren, statt 4 mal im Bunker drauf hauen, bis der Ball endlich mal spielbar liegt .
Samstag habe ich keinen Schläger angefasst, Sonntag bin ich dann doch noch nachmittags auf die Range. Ufff, es war nicht mit Freitag zu vergleichen. Und die kleine 9-Loch-Runde anschliessend war soagr richtig gut.
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#1 by rebel on Juni 6th, 2011
Ich hatte auch schon mal so eine Tag, Es lief wirklich nichts – es war das erste mal wo ich mir selber gesagt habe: geh nach Hause, Junge. Sonst bin ich nicht so und versuche mich durch zubeißen, aber da ging nichts und das nächste mal lief es wie von allein.
Schon komisch das leben
bis denne
rebel
#2 by Thomas on Juni 6th, 2011
Ich weiss aus leidvoll eigener Erfahrung, dass tröstende Wort eine leidende Golferseele nicht wirklich erreichen
. Aber da bist du nicht allein. Habe dies Jahr zwei (!) Turniere hingelegt, nach denen
. Du hast ja “Coma” gelesen. An dem blöden Spruch, wo man von purer Lebensfreude zum heulenden Irren innerhalb kürzester Zeit mutieren kann, scheint mir etwas dran zu sein. Gruss Thomas
ich mich über die Aberkennung meiner PE nicht hätte beschweren dürfen
#3 by Chris Wilhelm on Juni 8th, 2011
Das kenne ich nur zu gut, jedoch weiß ich immernoch nicht, woran das liegt und dementsprechend kann ich nicht daran arbeiten und es abstellen.
Aber immerhin weiß man: Es kann nur besser werden
P.s. auf das Wetter kann man sowas echt nicht schieben! Alles nur eine Kopfsache und mehr nicht!
Viele Grüße,
Chris Wilhelm