MyRange

Neben Arbeiten, Familie und Golfspiel habe ich mich, seit ich ein iPhone benutze, auch etwas mit den Apps beschäftigt.

Golfplätze sind ja genug vermessen, dafür gibt es auch jede Menge Apps.

Aber für mein Training auf der Driving Range habe ich nichts gefunden.

Also habe ich mir selbst eins programmiert :-D (für was hat man denn vor ca. 30 Jahren mal Informatik studiert ;-) ) :

Jetzt steht die App schon im Appstore von Apple und wartet auf die Freigabe. In ca. 1 Woche kann die App jeder der möchte kostenfrei auf sein iPhone laden. Ich werde dann hier auch so einen Button einbauen. Mit einem Klick ist man dann auf der richtigen Seite bei Apple.

Aber um was geht es eigentlich:

Einleitung

Jeder, der sinnvoll trainieren und sein Golfspiel ernsthaft verbessern will, benötigt möglichst viele Informationen über seine Schlagweite.
Da diese Werte oft nicht sehr einfach zu ermitteln sind, habe ich mir etwas einfallen lassen.

Die Idee

Zum Glück haben wir mit dem Golfodrom der Hummelbachaue eine der größten Driving Ranges direkt vor der Haustür. Die Range ist ca. 300 x 200 m groß und von allen Seiten nutzbar. Sie beinhaltet verschiedene Ateliers, in denen spezielle Schläge trainiert werden können, z.B. Drives, Schläge aus dem Bunker etc.. Im Innenbereich der Range sind 11 Fahnen und 3 Zielmarkierungen verteilt.
Die Fahnen habe ich ausgehend vom Trainerstandort durchnumeriert (die Nummer 3 war mehrfach vergeben, ich musste da kreativ werden). Die 11 steht also vom Driverabschlagsatelier 6 rechts in ca. 70 m Entfernung. Vom Atelier 6 aus kann man auch die 100, 150 und 200 m Markierung sehen. Die habe ich genau so bezeichnet.
Auf der Übersichtskarte kann man das genau so nachvollziehen. Einfach auf ein Symbol tippen, dann erscheint die jeweilge Bezeichnung.

Wie ich feststellen musste, ist nur von wenigen, genau definierten Stellen rund um die Driving Range die Entfernung zu den diversen Zielen bekannt. Ansonsten kann man nur vermuten (oder mit einem Entfernungsmesser nachmessen) ob das jetzt 120, 130 oder 110 Meter zum jeweiligen Ziel sind. Jeder ehrgeizige Golfer weiss, wie wichtig das Wissen um die eigene Schlaglänge ist! Mit diese App habe ich alle Koordinaten der Ziele abgespeichert. Dadurch bekomme ich jetzt vom jeweiligen Standort die Entfernung zum Ziel in Meter angegeben. Da die Driving Range ringsum nutzbar ist, kann ich mir jetzt für meine gewünschte Trainingslänge oft 2-3 Ziele aussuchen und auch noch mit dem Untergrund varieren.
Produktname MyRange steht einmal für “Meine Driving Range”, aber auch im direkten Wortsinn für meine Range/mein Bereich/meine Länge. Schon mit der nächsten Version werde ich auch eine Funktion zur Schlagweitenmessung und statistische Auswertung von Messdaten anbieten.

Features

 

  • Driving Range der Hummelbachaue ist komplett vermessen
  • vom aktuellen Standort wird die jeweilige Entfernung zu jedem Messpunkt automatisch angezeigt
  • beim Klick auf die entsprechende Zeile wird die Strecke auf einer Karte graphisch dargestellt
  • Übersicht aller Ziele auf einer Karte

 

 

Danke

 

  • Vielen Dank an Matthias Arndt, der mich so oft mit Rat und auch Tat! unterstützt hat
  • Vielen Dank an Jakob Vogelgesang für das gelungene Icon für den App-Store
  • Vielen Dank an meine Frau Jutta für das Verständnis zu meiner Golfleidenschaft. Und für all die Hilfe als Lektorin, Texterin, Designerin und noch viel mehr
  • Und last but not least Danke an meinen Sohn David (10!) für die Hilfe in Gimp

 

 

Screenshots

 

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Ziele 2012

Ziele zu formulieren ist wohl in vielen Lebenslagen wichtig, um sich von der aktuellen Situation weg- auf eine gewünschte Situation zuzubewegen. Das gilt selbstverständlich auch für Golf…

 Die Ziele für 2012:

erstmal ein paar Sätze über die Zielerreichung 2011:

  • HCP 16,8

Das war es schon. Ok, das Spiel ist insgesamt etwas sicherer geworden. Ich kann den Score ganz gut zusammen halten. Geht mal was schief, kann ich mich eingermaßen aus der Affaire ziehen.

Aber das Ziel 80 Schläge oder besser ist noch weit weg (wäre ja auch ca. HCP 12 ;-)  )

Ausrede: Ich hatte auch aus diversen Gründen fast eine 3-monatige Auszeit. Dafür bin ich ganz zufrieden ;-)

jetzt aber zu den Zielen für 2012:

  • HCP ? hmmm ich bin immer noch fasziniert von meinen 16,8 und ehrlich gesagt auch froh, wenn ich das auf einer Runde bestätigen kann. Ich setze mir hinsichtlich HCP erst mal kein weiteres Ziel!
  • Strategie: Ich muss mir nochmal über jede Bahn meines Heimatclubs intensiv Gedanken machen, wie spiel ich das denn am effektivsten. Mein Trainer gab mir am 13.6.2012 ein paar interessante Denkansätze. Das werde ich mal verarbeiten und hier im Blog Bahn für Bahn mal strategisch aus meiner Sicht beschreiben.
  • Schwung allgemein: Hier habe ich noch unglaublich viel Verbesserungspotential. Obwohl mir vieles schon klar ist, falle ich immer wieder teilweise in alte Bewegungsabläufe zurück. Dann stimmt überhaupt nichts mehr zusammen und es geht gar nichts auf der Bahn. Ich habe mir jetzt fest für Mittwochs 18:00 rienes Schwungtraining eingeplant, um konsequent an den einzelnen Elementen zu arbeiten.
  • Pitchen: das ist schon viel besser geworden, aber das gibt es auch noch viel Arbeit.
  • Bunker: das habe ich am wenigstens von allen Themen trainiert. Seltsamerweise habe ich damit so gut wie gar keine Probleme. Ich werde das aber weiter beobachten.
  • kurze Chips/Putt trainier ich sehr oft, av´ber da geht immer was. Meine Putts sind im Schnitt in der Regel unter 2/Bahn. Das beobachte ich auch ständig dank meiner Statistiken.
  • Turniere: ich spiele viel zu wenig Turniere. Stand 15.6.2012 noch kein Turnier dieses jahr gespielt. Dabei geht es gar nicht unbedingt um die HCP-Verbesserung. Eher um das Spiel unter Anspannung. Das macht mir eher Spass, als dass es mich stört. Mein Ziel für das Restjahr: mindestens fünf  9-Loch-Turniere & mindestens ein 18-Loch-Turnier

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Ist der Winter schon vorbei?

Ja, ja, ist schon ok. ich weiß selbst, dass es Mitte Juni ist. Ich nehm mich doch nur selbst auf den Arm.

Der letzte Eintrag ist schon ewig her. Und Gründe gab es genug: Krank, Schreibfaul, Krank, Arbeit, Kalt, Krank, Sehr kalt, Arbeit, keine Lust. Und noch viel mehr Gründe. Und natürlich die Sinnfrage ob ich das hier weiter verfolge.

Ich spiele immer noch sehr gerne Golf.

Ich habe auch Anfang des jahres dsa Training wieder aufgenommen. Mit ganz beachtlichen Erfolgen ;-)

Ich habe schon Lust, das hier weiter zu führen. Mir ist nur noch nicht ganz klar, in welcher Art.

Evtl. als Trainingstagebuch? Oder als erweiterte Scorekarte? Oder einfach nur kleine Anekdoten rund um mein Golferleben? Oder von allem etwas?

Naja, die nähere Zukunft wird es zeigen. Mit diesem Artikel ist mal ein neuer Anfang gesetzt.

Ich muss hier auch mal ein wenig aufräumen. Das HCP stimmt ja auch nicht mehr, ich habe derzeit 16.8 :-D

Die OWGR verfolge ich auch nicht mehr, die Daten sind noch aus dem letzten Jahr.

Und ich habe derzeit kein Tool mehr für die Schlagweitenmessung. Mein Blackberry wurde gegen ein iPhone ausgetauscht. Das ist ja auch schon einen weiteren Artikel wert.

Und 22 Kommentare warten noch auf Freischaltung (sicher 99% Spam…)

 

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Der Winter ist schon da :-(

Der Winter ist da!

Wenn man das auch nicht am Wetter merkt, sieht man es dem Platz doch deutlich an. Die Bäume sind nahezu kahl. Das Wachstum der Pflanzen ist überwiegend eingestellt.

Und sowohl die Abschlagsmatten als auch die Wintergrüns sind in Betrieb! Das ist fast wie auf einem komplett neuen Platz.

Man weiss auf seinem Heimatplatz quasi aus jeder Lage was man am Besten macht. Jetzt ist alles anders.

Die Abschlagsmatten liegen überwiegend irgendwo zwischen Herren- und Damenabschlag. Das macht oft zwischen 20 und 50 Meter aus. Die Wintergrüns sind in der Regel auch zwischen 30 und 50 Meter vor dem Sommergrün in das Fairway eingearbeitet. Manche Bahnen sind da 50-80 Meter kürzer als im Sommer.

Wie ist da so ein Par 4 zu werten? Ist das dann ein Par 3? Obwohl, die Grüns sind ja nicht mit den Sommergrüns zu vergleichen; das hopplet und springt ganz schön beim Putten! Und die Wintergrüns sind alle sehr viel kleiner als die Sommergrüns. Das Grün in Regulation zu treffen ist da ein echtes Zielschiessen. Außer “Mitte Grün” gibt es da kein Ziel.

Dazu kommt natürlich das Wetter! Bei Temperaturen um Null Grad spielt es sich nicht so locker wie bei 25°. Hinzu kommen noch die zusätzlichen Klamotten. Aber das will ich mal nicht zu hoch bewerten.

Und was bedeutet das jetzt für mein Spiel im Winter?

Ich habe mich ja beim letzten Turnier auf 18,2 HCP runter gespielt. Das heisst, ich habe noch eine Vorgabe von 1 Schlag an jedem Loch. Letzten Winter habe ich auch schon auf Wintergrüns gespielt, das war eine eindeutige Delle nach unten in meiner Statistik. Aber an jedem Loch das Par als Ziel zu setzen, war mir dann doch zu vermessen. Die 9 (ein Dogleg nach links, da muss man auch jetzt fast 200 m erstmal nach Vorne) ist auch im Winter nicht wesentlich leichter. Auch die 6 mit den zwei riesigen Fairwaybunkern ist immer noch für mich das schwierigste Loch.

Ich habe mich mit mir auf “2 über Par” für 9 Loch geeinigt. Das wird jetzt mein Ziel für die Wintersaison sein.

Auf folgender Grafik kann man das auch schön mitverfolgen:

kurze Erklärung:

ich habe alle Runden seit meiner Platzreife im Oktober 2008 in einer Datenbank

  • Die blaue Linie ist der Score über 9 Löcher
  • die gelbe Linie ist der Durchschnitt der 10 letzten Runden
  • die schwarze Linie ist meine Vorgabe aufgrund meines HCP. Ich spiele auf einem Par 68 Platz (Hummelbachaue), Bei aktuell HCP 18.2 wäre mein persönliches Par also 43 (68/2 + 18/2 )
  • die grüne Linie sind Ziele, die ich mir setze. Ich versuche das zwar immer realistisch zu sehen, letztendlich ist das aber doch eine rein subjektive Sicht. Mein Ziel für die Wintersaison 2011/2012 sind also 36 Schläge für die 9 Loch. Das werde ich dann für die Sommersaison 2012 “ein wenig” hoch setzen ;-)
  • die rote Linie ist meine HCP-Entwicklung seit der Platzreife (dazu gehört auch die rechte Skala der Grafik)

Ich bin mal gespannt wie realistisch mein Ziel für die Wintersaison 2011/2012 gesetzt ist.

(mit einem Klick auf die Grafik kann man sich noch mehr Statistiken anschauen)

 

 

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Turnier am 02.09.2011

Das letzte Turnier vom 19.8.2011 lief ja super. Ich konnte mich auf HCP 22.1 verbessern. Und überwiegend spielte ich bis jetzt meine besten Runden während eines Turniers (bis auf ein paar Ausnahmen ;-) ) Und das Wetter war auch toll. Und es reizt doch auch irgendwie zu sehen, ob man sein neues HCP auch gleich bestätigen kann (bekomme ja jetzt einen Schlag weniger vor!), oder ob es einfach “nur” ein sehr guter Tag vor 14 Tagen war. Die Runden nach dem Turnier waren bis auf eine tolle 38 eher nicht so gut (aber immer noch alle unter 50)

Loch 1. Ein Par 3 mit 129 Meter.
Der Abschlag am 1. Loch ging gleich mal voll daneben :-(
Der Ball landet hinten links vom Grün und springt so doof nochmals nach links, dass er hinter dem Baum zum liegen kommt. Keine Möglichkeit da, um das Grün direkt anzuchippen…

Mit dem ersten Chip bin ich froh, aus dem Kraut überhaupt rauszukommen. Aber da bleiben immer noch 2-3 m zum Grün und ca. 10 m zur Fahne. Der zweite Chip bleibt 3 m zu kurz

Noch zwei Putts und ich darf mir eine 5 notieren.

So wollte ich bestimmt nicht in das Turnier starten :-(

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Strategie & Taktik auf dem Golfplatz

Schon seit geraumer Zeit mache ich mir über die Strategie einer Bahn Gedanken, möglichst bevor ich den ersten Schlag mache. Abgeschreckt durch die Gedankenlosigkeit mancher Flightpartner, die quasi jeden Versuch mit maximaler Länge nach vorne dreschen und sich dann über schwierige Lagen (Bunker, Wald, Rough, usw.)  beschweren, kam mir schon gegen Mai 2010 der Gedanke, dass man das Ganze auch strategisch angehen könne.

Aber um eine Strategie erfolgreich umsetzen zu könnne, muss man sich einiger Dinge bewußt sein.
Was ist Stratiegie überhaupt? Laut Wikipedia:

Strategie  ist ein längerfristig ausgerichtetes Anstreben eines Ziels unter Berücksichtigung der verfügbaren Mittel und Ressourcen.

Und was ist mein Ziel? Klar, mit so wenig Schlägen als möglich ins Loch zu kommen. Also, alles außer Hole in One bzw. Eagle ist schlecht? Selbstverständlich nicht ;-) Aber leider agieren sehr viele Spieler genau so. Und wir Anfänger in diesem Sport schauen uns dieses Verhalten erst mal ab.

Dabei ist es doch um so vieles einfacher. Das Ziel sollte es sein, sein persönliches Par zu spielen. Und dann kann man, je nach Tagesform, noch etwas zugeben oder wegnehmen. Spass soltte es ja auch noch machen. Ganz sicher versuche ich hier keine Werbung für “Beamtengolf” zu machen.

Was ist ein “persönliches” Par?  Das hängt mit dem HCP eines Spielers zusammen.

Ein paar einfache Rechenbeispiele:

Der Anfänger mit HCP -54.0 bekommt an jedem Loch eine Vorgabe von 3 Schlägen. Sein persönliches Par an einem Par 4 ist also eine 7!

Bei HCP -36 sind es noch 2 Schläge Vorgabe je Bahn, bei HCP -18 noch 1 Schlag je Bahn.

Gehe ich jetzt davon aus, dass man mit 2 Putts im Schnitt einlochen kann, sobald man auf dem Grün liegt, ergibt sich je nach HCP eine komplett unterschiedliche Stratgie um zum Beispiel auf einem Par 5 zum Grün zu kommen.

Wenn ich mir jetzt nocheinmal die Definition von Strategie anschaue, fallen mir noch “unter Berücksichtigung der verfügbaren Mittel und Ressourcen“ ins Auge.

Unter Mittel und Ressourcen versteh ich

a) den Platz mit all seiner Beschaffenheit wie Wasser, Ausgrenzen, Fairwaybunker, Grünbunker usw.

sowie

b) alle Schläger und Bälle in meinem Bag sowie hinreichend Kenntnis über meine Fähigkeiten

Nur wenn ich a) und b) angemessen kombinieren kann, werde ich auch erfolgreich mein Ziel verfolgen können.

Einfaches Beispiel: Ich weiss, dass in ca. 190 m Entfernung ein sehr großer Fairwaybunker in die Bahn integriert ist. Wenn ich jetzt denke (also nicht wissen!!!), ich bin ja ein ganzer Kerl und 200 m carry schaffe ich doch mit links, (aber gemessen sind es nun mal nur 180 m carry), dann werden ich wohl häufiger im Fairwaybunker hängen bleiben als mir lieb ist.

Ich sollte mir also verlässliche Zahlen über meine Schlagweiten mit jedem Schläger aus meinen Bag erarbeiten.

Dazu sollte ich die Entfernungen der wichtigsten Punkte auf jeder Bahn wissen (Birdiebook, digitale Hilfsmittel wie GPS-Apps, Entfernungsmesser wie Bushnell usw.)

Damit habe ich die Mindestausrüstung zusammen, um meine Golfrunde strategisch anzugehen, statt einfach nur so vor mich hinzuspielen.

Soweit, so gut. Nun noch zur Taktik.

Gott sei Dank läuft ja nicht jeder Schlag exakt so, wie ich den geplant habe. (mein Gott, wäre Golf dann langweilig). Also muss ich ständig meine Taktik für den nächsten Schlag anpassen.

Beispiel: Der Drive geht total in die Hose und rollt grad mal mit Mühe am Damenabschlag vorbei. Diese Situation hat quasi schon jeder mal gehabt. Wenn die Nerven wieder ruhig sind, muss ich mich jetzt erstmal besinnen, was will ich denn jetzt mit dem nächsten Schlag erreichen. Wie weit sind denn jetzt meine Ziele oder Hindernisse? Welchen Schläger nehme ich jetzt? Habe ich jetzt womöglich neue Chancen auf einen günstigern Winkel für den übernächsten Schlag? Oder mache ich jetzt besseren eine kurzen, dafür aber wahrscheinlich sicheren Schlag um Ruhe in den Ablauf rein zu bringen? Manchmal muss man auch mal einen oder zwei Züge voraus denken ;-)

Fazit: Mit definiertem, realistischem Ziel für jede Bahn wird das Golfspiel mit Sicherheit mehr Spass machen. (Falls ich in der Lage bin, meine persönlichen Fähigkeiten richtig einzuschätzen)

Da sich bei fast jedem Spieler die Fähigkeiten mit der Zeit ändern , sollte man ab und zu die Strategie für seinen Heimatplatz hinterfragen.

Ich werde mir mal über jede Bahn meines Heimatplates schriftliche Gedanken machen. Bin mal gepsannt, was ich da intuitiv schon richtig mache und wo sich komplett neue Ideen ergeben.

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Turnier am 19.08.2011

Die letzten Runden haben mir Mut gemacht, da waren immer so um die 20 Stablefordpunkte drin. Also hab ich mich mal wieder für ein Turnier angemeldet.

Es war ein tolles Turnier! Ich mag das sehr, wenn es “etwas” fordernder ist, als “nur” auf einer Privatrunde.
Jede Bahn war spannend, es gab einiges an Highs and Lows.

ZB Bahn 3: Den Abschlag verziehe ich leider nach links. Ich spiele einen “provisorischen”… Der fliegt zur Abwechslung nach rechts in den Wald, prallt aber an einem Baum ab und bleibt am Fairwayrand liegen. Mit dem Eisen 4 fliegt der Ball gut 160 Meter weit aufs Grün!!!
Aber als wir nach vorne kommen, finden wir meinen 1. Ball im Wald. Es gibt eine Lücke zum Fairway. Ich komme da auch tatsächlich durch. Der nächste Schlag bleibt leider viel zu kurz, ich hab immer noch einen langen Chip. Der wird zu fest, der Rückputt über mehr als 10 m geht fast rein! So in etwa lief das ganze Match. Sehr gute und sehr schlechte Schläge sorgten dafür, dass es immer spannend blieb ;-)

Die 4 & 6 (schwersten Bahnen) spiele ich Par :-)
Die 5 & 8 (leichteste Bahn) spiele ich Doppelbogey :-(

Immer wieder extrem gute Schläge und kurz darauf extrem schlechte Schläge. oder umgekehrt ;-)
Ein Wechselbad der Gefühle


Daten der Golfrunde vom 2011-08-19

Abschlag

Par 4

Par 5

4 / 6
Fairway getroffen
66.67 %
0 / 6
links ins Rough
0.00 %
0 / 6
rechts ins Rough
0.00 %
2 / 6
Katastrophe
33.33 %

Abschlag

Par 3

 

1 / 3
Grün getroffen
33.33 %
0 / 3
links vom Grün
0.00 %
1 / 3
rechts vom Grün
33.33 %
1/ 3
zu kurz
33.33 %
0 / 3
zu lang
0.00 %
0 / 3
Katastrophe
0.00 %

GIR
22.22 %
2 / 9
Up & Downs
42.86 %
3 / 7
Sandsaves
100.00 %

1 / 1

Putting
ø Putts pro Runde:
16.0
ø Putts pro Loch:
1.78

LOCH STATISTIK

Par 3
Par 4
Par 5
Par oder besser:
33.33 %
20.00 %
100.00 %
Durchschn. Score:
4.00
5.20
5.00






Albatros
Eagle
Birdie
Par
Bogey
Doppelbogey / schlechter
5
4
3
2
1
0
Datum Loch1 Loch2 Loch3 Loch4 Loch5 Loch6 Loch7 Loch8 Loch9 Summe
Par 3 4 4 5 3 4 3 4 4 34
Länge (m) 127 241 271 428 135 379 218 313 347 2459
2011-08-19 Score 3 5 6 5 5 4 4 6 5 43
Brutto 2 1 0 2 0 2 1 0 1 9
HCP 23.3 / 24 / / / // / // / / //
Netto (Stableford) 3 2 1 4 1 4 2 1 3 21


Das Putten steht als gutes Beispiel für den Tag: Ich hab einen 3-Putt und einen 4-Putt, aber Ø von 1,8 ?
Hab ich jetzt gut oder schlecht geputtet? ;-)

Fazit: eine tolle Runde, die viel Spass gemacht hat. Man konnte deutlich sehen, dass da noch einiges mehr drin ist, aber dazu muss man es konzentriert zu Ende spielen.
Ich freue mich auf das nächste Turnier.

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Unterwassergolf

Samstag, den 25.6.2011 hat es bei uns in Neuss von früh morgends bis spät abends ununterbrochen geregnet.
Aber auf mein Flightparner war Verlass. Pünktilich zur Startzeit um 10:30 (kein early bird…) haben wir abgeschlagen und die Runde auch schön brav zu Ende gespielt. Und vor uns war doch tatsächlich noch ein Flight. Aber sonst konnte man keine weiteren Wahsinnige entdecken.
Über den Score wollen wir mal kein Wort verlieren, aber irgendwie cool war die Runde schon.

wie war das Wetter bei Euch so?

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Kopf an Kopf…

wenn man sich mal die Daten der Weltrangliste nur von Martin und Rory seit Anfang 2009 ansieht, könnte man meinen, das sind zwei sehr ähnliche Spieler. Dabei könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Wenn auch zum Schluss ähnliches dabei raus kommt:

Und jetzt stehen sie Kopf an Kopf…

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Krähe klaut Ball vom Grün

Ich habe es live gesehen:
Wir liegen alle 4 auf dem Grün (Bahn 7 Hummelbachaue 9-Loch-Platz) und stellen unsere Bags in Richtung nächster Abschlag ab.
Kommt eine Krähe geflogen und nimmt einen der Bälle in den Schnabel.
Wir rennen schreiend auf den Vogel zu, der läßt sich jedoch nicht beeindrucken und fliegt in Richtung Bahn 6 davon. (Für Ortskundige: kurz vor den Fairwaybunkern fällt ihm der Ball aus dem Schnabel)

Der “Beklaute” hat einfach einen Ball grob an die Stelle gelegt wo der Ball vorher lag. Ist ja auch ok für eine Feierabendrunde ohne Wertung.

Ein Spieler behauptete:
Im Turnier hätte er den Ball aber von der Stelle, wo er liegt spielen müssen. (Einmal zurück aufs richtige Fairway und dann wieder aufs Grün) Hätte ihn sehr wahrscheinlich das Loch gekostet.
Ein Anderer:
Wenn das so ist, richte ich mir einen Vogel ab, der meinen Ball immer vom Fairway aufnimmt und an der Fahne ins Loch legt. Dann kann mich keiner mehr schlagen.

Wer hat denn nun Recht?
Und hat das auch schon mal jemand live erleben dürfen (war eine Mordsgaudi)

Ich habe das auch mal bei MyGolf.de gepostet. Bin mal gespannt, wass die Golfregelexperten dazu meinen.

 

Nachtrag: Auf die Mädels & Jungs im MyGolf.de Forum ist Verlass:

Zitat:

Zitat: So war es laut Regel 18-1 richtig.

Für diejenigen, die die Regel trotz des klaren Hinweises nicht lesen – oder schon nach dem ersten Unterpunkt wieder aufhören:
Der Vogel ist nicht zum Spiel gehörig und somit betrifft die genannte Regel neben dem (inzwischen erlegten) Fuchs natürlich alle anderen Tiere.
Die gleiche Regel gilt für Zuschauer, Spaziergänger, andere Golfer – auch aus der eigenen Spielergruppe (nur nicht den Gegner und seinen Caddie im Lochspiel) – und solche, die fremde Bälle irrtümlich oder aus Sammlertrieb auf- und mitnehmen.
Ist der Ball weg, darf er straflos ersetzt werden.

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